Im Namen des Erhabenen  
.Muslime verurteilen.
 
 

 

IGMG verurteilt die Anschlagswelle in den USA

IGMG Islamische Gemeinschaft Milli Görüs e.V Europaverband Bosch Str.61-65 50171 Kerpen Tel.: 02237 -656-460 Fax: 02237-656-469, http:/www.igmg.de, e-mail: press@igmg.de <mailto:press@igmg.de>

Presseerklärung, Kerpen, 11.09.2001

IGMG Vorsitzender Erbakan sagte: „Wir sind schockiert über die Anschläge in den USA. Das Ausmaß der Verwüstungen und des Menschlichen Leids ist erschreckend. Durch nichts auf der Welt sind diese Taten zu rechtfertigen. Wir sind zutiefst betroffen, und entsetzt. Wir suchen nach Möglichkeiten konkreten Beistand zu leisten.

Ich fordere die Presse und Politiker auf, nicht wie etwa beim TWA Absturz haltlos und pauschal Moslems zu beschuldigen. Die Täter müssen gefasst und bestraft werden.

Für alle Opfer und Hinterbliebenen der Attentate, unter denen höchstwahrscheinlich auch viele Moslems sind, werden wir beten.“

Zentrum für Islamische Frauenforschung und Frauenförderung verurteilt die unfassbaren Anschläge

Presseerklärung

.... wenn jemand einen Menschen tötet, ... so soll es sein, als hätte er die ganze Menschheit getötet; und wenn jemand einem Menschen das Leben erhält, so soll es sein, als hätte er der ganzen Menschheit das Leben erhalten. .... .Qur’an [5:32]

Das Zentrum für islamische Frauenforschung und Frauenförderung verurteilt die unfassbaren Anschläge in den USA auf das Schärfste. Wir betrachten ein solches Vorgehen nicht nur als inhuman und ohne Sinn, sondern auch als dem Islam zutiefst zuwider. Es wird jetzt allerdings deutlich, dass unser aller Anstrengungen sich auf die Möglichkeit eines gerechten Zusammenlebens konzentrieren müssen. Die Hoffnung liegt auf einer besonnener Reaktion aller. Trauer und Wut sind mehr als verständlich, jedoch blinde Rache ist nicht geeignet, weitere Eskalationen zu vermeiden. Wir drücken hiermit den Angehörigen der Opfer unser aufrichtiges Mitgefühl aus und werden von unserer Seite aus nicht nachlassen in unserer Anstrengungen für ein friedliches Zusammenleben fortzusetzen.

-- ZIF- Zentrum für Islamische Frauenforschung und Frauenförderung Postfach 520362 D-50952 Köln Tel: ++49 (0)221 3686467 Fax: ++49 (0)221 3686468 mailto: ZIFrauenforschung@gmx.net

IPD-Statement zu den gestrigen Anschlägen

Das IPD Team ist schockiert und von Trauer erfüllt über die Anschläge in den Vereinigten Staaten. Eine solche Vorgehensweise ist aus islamischem Verständnis heraus in keinster Weise religiös begründbar. Dadurch wird immer deutlicher, wie notwendig eine adäquate religiöse Erziehung ist, die es ermöglichen soll konfliktärmer miteinander zu leben und Probleme gewaltfrei zu lösen. Alle, die einen falsch verstandenen Islam propagieren, sind gehalten sich Gedanken über folgenden Qur’anvers zu machen: .... wenn jemand einen Menschen tötet, ... so soll es sein, als hätte er die ganze Menschheit getötet; und wenn jemand einem Menschen das Leben erhält, so soll es sein, als hätte er der ganzen Menschheit das Leben erhalten. .... .Qur’an [5:32]

und müssen sich fragen lassen, wem die qur’anischen Attribute zustehen. Wir hoffen, auch im Hinblick auf die Situation in der Bundesrepublik, dass alle Reaktionen bedacht und ruhig erfolgen werden und niemand kollektive Schuldverhältnisse, die sowohl dem qur’anischen als auch dem humanistischen Weltbild fremd sind, heraufbeschwört, sondern wir alle müssen daran arbeiten, dass unser Grundverständnis einer pluralistischen Gesellschaft nicht verloren geht. Den Angehörigen der Opfer gilt unsere tiefe Anteilnahme.

IPD- Institut für Internationale Pädagogik und Didaktik info@ipd-koeln.de http://www.ipd-koeln.de

Der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) ist erschüttert und entsetzt

Keine Rechtfertigung im Islam

Köln - Der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) ist erschüttert und entsetzt über die Serie der heutigen Terroranschläge in den USA.

Elyas, Vorsitzender des Zentralrates der Muslime in Deutschland (ZMD) sagte gegenüber islam.de: "Unser tiefstes Mitgefühl gilt den unschuldigen Opfern und Hinterbliebenen."

Und weiter warnt Elyas: "Wer immer die Hintermänner dieser blutigen Tat sind, bei dem Islam können sie keine Rechtfertigung für ihre Tat finden."

In einer Erklärung des ZMD heisst es weiter: "Wer sich Terrorismus, Gewalt und Ermordung unschuldiger Zivilisten als politisches Mittel bedient, kann sich nicht auf den Islam berufen. Wir beten für eine friedliche Welt, die frei ist von Gewalt und Terrorismus."

Presseerklärung der ATIP

Zu den jüngsten Terroranschlägen in den USA hat der Vorsitzende der Türkisch-Islamischen Kulturvereine e.V. (ATIP), Herr Fikret Ekin, folgende Presseerklärung veröffentlicht: (Köln, 12.09.01)

"Wir sind schockiert, entsetzt und zutiefst erschüttert über den Terroranschlag, der das amerikanische Volk heimgesucht hat.

Unser tiefstes Mitgefühl gilt den armen und unschuldigen Opfern und Hinterbliebenen, den Frauen, den Kindern und den Männern des amerikanischen Volkes.

Wir verurteilen in aller Form derartige barbarische und grausame Anschläge, die sich gegen die freiheitlichen, menschlichen und religiösen Werte richten. Jede Form vom Terrorismus, die Einzelpersonen, Einzelgruppen oder von Staaten gilt als Anschlag gegen die Menschheit. Jeder der sich solche menschenverachtende und menschenvernichtende Mitteln als politische Instrumente bedient, kann und darf sich nicht als Moslem
bezeichnen.

Religion ist kein Rauschzustand, den man bis zum Exzeß kultivieren sollte. Sie überlagert auch nicht das bittere Gefühl verlorener Hoffnungen und gesellschaftlicher Ohnmacht. Religion ist u. a. eine soziokulturelle Aufgabe. Denn die tägliche Arbeit besteht darin, für mehr Toleranz gegenüber Andersdenkenden und Andersaussehenden zu werben. Dies bedeutet vor allem die Toleranzbereitschaft der Menschen zu fördern bzw. diese von der Wichtigkeit einer inter- multikulturellen Friedenserziehung zu überzeugen.

Wir appellieren daher an das amerikanische Volk und an die amerikanische Regierung sich in Geduld und Vernunft zu üben. Man darf in einer solchen tragischen Situation nicht auf die Äußerungen mancher Theoretiker, die behaupten, jetzt sei der Krieg der Kulturen und Zivilisationen ausgebrochen, hören. Wir müssen unsere Selbstbeherrschung im Gebet für die Opfer und die Hinterbliebenen stärken.

Die Menschen sollten lernen, daß das Mit- und Nebeneinander unterschiedlicher Kulturformen nicht als potentielle Bedrohung und Verarmung der eigenen Kultur verstanden werden sollte, sondern eher als Bereicherung und Horizonterweitrung. Sie sollen dies aus dem Blickwinkel der menschlichen Dimension (die auch die Religion beinhaltet) erfassen und akzeptieren können. Denn Pluralismus setzt Vertrauen und Toleranz voraus. Es gelte hier, Einhalt zu gebeten.

Vielmehr appellieren wir an alle Moslems, Vernunft zu bewahren, sich von fremdenfeindlichen Äußerungen (in der Arbeit, in der Schule und anderswo) nicht beeinflussen und provozieren zu lassen.

Um es mit den Worten von M. K. Mahatma Gandhi noch deutlicher zum Ausdruck zu bringen «Christus hätte vergebens gelebt und wäre vergebens gestorben, wenn er uns nicht gelehrt hätte, unser ganzes Leben nach dem ewigen Gesetz der Liebe einzurichten.»

Wir fühlen mit Ihnen!
Friede sei mit Ihnen!"
Pressebüro

Muslime verurteilen Terroranschläge

Soest (dpa) - Die in der Bundesrepublik lebenden Muslime haben die terroristischen Anschläge in den USA auf das Schärfste verurteilt. Die Anschläge seien ein barbarischer Akt und durch nichts zu rechtfertigen, berichtete das Zentralinstitut-Islam-Archiv-Deutschland in Soest. Die Täter hätten sich mit diesem Verbrechen außerhalb der menschlichen Gesellschaft gestellt. Man empfinde mit den Angehörigen der Opfer, heißt es in vom Institut eingeholten Stellungnahmen islamischer Dachverbände. dpa ze Veröffentlicht
von RZ-Online am 11. September 2001 19:15

Senden Sie e-Mails mit Fragen oder Kommentaren zu dieser Website an: info@muslim-markt.de 
Copyright © seit 1999 Muslim-Markt