Muslim-Markt
interviewt
Prof. Dr. Dr. Christian Schubert -
Psychoneuroimmunologe und
Autor des Buches "Gesundheitselixier Beziehung"
15.5.2025
Prof. Christian Schubert ist 1961 in Oldenburg geboren. Nach seinem
Abitur 1981 in München folgte das Studium der Medizin und der
Psychologie an der Universität Innsbruck. Es folgte die Promotion im
Jahre 1992. Parallel dazu studierte er Psychotherapie mit dem
Spezialgebiet psychodynamische Psychotherapie. Von 1991 bis 1994 wurde
er zum Facharzt für Labormedizin ausgebildet und fungierte nach seinem
Studienabschluss von 1992 bis 1995 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am
Universitätsinstitut für Medizinische Chemie und Biochemie in Innsbruck.
Seit 1995 ist er am Aufbau des Labors für Psychoneuroimmunologie (PNI)
an der Universitätsklinik für Medizinische Psychologie der seit 2005
eigenständigen Medizinischen Universität Innsbruck beteiligt und leitet
sie.
2005 absolvierte er ein Forschungsjahr am Department of Psychiatry an
der University of California, San Diego; im gleichen Jahr übernahm
Schubert die Leitung der Arbeitsgruppe für Psychoneuroimmunologie des
Deutschen Kollegiums für Psychosomatische Medizin (DKPM). Von 2013 bis
2020 war er Vorstandsmitglied der Thure von Uexküll-Akademie für
Integrierte Medizin (AIM). Schubert ist Autor zahlreicher Beiträgen in
internationalen Fachzeitschriften und veröffentlichte auch eigene
Bücher, wie das Lehrbuch Psychoneuroimmunologie und Psychotherapie
(2015) oder die populärwissenschaftlichen Sachbücher "Was uns krank
macht – Was uns heilt: Aufbruch in eine neue Medizin" (2016)
und "Geometrie der Seele" (2023). Er ist
auch Autor des Buches "Gesundheitselixier Beziehung - Das
faszinierende Wechselspiel von Bindung, sozialer Verbundenheit und
Immunsystem" (2024).
Nachdem er im April 2020 Kritik an Kontaktsperren in der Corona-Zeit
geäußert hatte, forderte er Anfang Oktober 2020 zusammen mit anderen
Medizinern der Initiative für evidenzbasierte Corona-Information eine
Rücknahme der Anti-COVID19-Maßnahmen, worauf der Rektor der
Medizinischen Universität Innsbruck sich von dieser Ansicht
distanzierte. Das Interview wurde online geführt.
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