WARUM NUR? WARUM?!
Unser aller Herr
gab uns Verstand, um mit
menschlichem Handeln
friedlich auf Erden
zu wandeln.
Doch was sieht man an
furchtbaren Dingen,
mit wieviel Unmenschlichkeit
müssen die Menschen ringen,
und wieviel Grausamkeit
können Menschen
anderen Menschen bringen.
Der Verstand weigert sich,
es zu erfassen,
und man kann jene Barbaren
nicht einmal mehr hassen.
Es ist abgrundtiefste
Verachtung was das Herz da
empfindet voller Schmerz.
Was haben Menschen aus
den Kindern anderer
Menschen gemacht,
was haben sie für Bestien
hervorgebracht.
Der normale Verstand
kann es nicht begreifen,
welche Grausamkeiten
in Menschen heranreifen.
Wieviel Bosheit muß stecken
in so manchem Menschen
drin, so daß es
ihn führt zu derartigen
Verbrechen hin!
Sie haben doch auch zu Hause
Mutter, Schwester, Frau;
Sie haben Töchter und Söhne;
sie haben Väter, Brüder, Onkel,
Tanten und all die
anderen Verwandten;
so, wie alle anderen auch,
warum verbreiten sie über
andere Menschen
ihren Todeshauch?!
Wie kann es sein,
daß sie jene quälen,
die hilflos sind,
daß sie nicht nur
vergewaltigen
Männer und Frauen,
nein, auch so manches
fremde Kind,
Mädchen und Jungen,
die in ihren Händen sind.
Wie können Menschen damit
leben, daß sie Monster
geschaffen, die nur nach
Vergewaltigungen und
morden streben?!
Und das alles nur,
daß jene, die schon
so viel haben, noch mehr
raffen!
Immer wieder hört man,
alles Böse kommt
nur vom Islam,
das ist eine gemeine Lüge,
ganz infam!
Oh nein, die Muslime
sind es, nach denen ständig
langt der Mörder Arm!
Möge Allah es einrichten,
daß jeder dieser Verbrecher,
der auch nur noch
ein kleines Fünkchen
Menschlichkeit und
Verstand sich hat bewahrt,
erkennt, worin er sich verrannt
und daraufhin
in die richtige Richtung
wendet die Waffe
in seiner Hand.
Gegen all jene, die ihn
nur benutzen
und mit Boshaftigkeiten
seine Seele beschmutzen.
Gegen jene, welche
die Schuld tragen
an der Menschlichkeit
Versagen,
welche von Habgier
und Blutrausch gepackt,
deren niedre Ziele
offenliegen, bloß und nackt.
Wie kann es sein,
daß die Menschheit
ganz genau weiß, worum
es hier wirklich geht,
und es dennoch
so manchen gibt,
der in Treue zu diesen
feigen, barbarischen
Vergewaltigern und
Mördern steht.
2004 |
Was ich euch zu sagen habe...
Ihr habt mir einen Bruder genommen,
und macht mich das im Moment
auch sehr beklommen,
So hört zu, was ich euch jetzt sage:
Er ist jetzt ein Märtyrer bei seinem Herrn
und für die Massen der Muslime
ein wegweisender leuchtender Stern.
Dachtet ihr wirklich, ihr ermordet einen
kranken, tapferen, symbolhaften Mann,
und die Intifada bricht zusammen alsdann?
So dumm könnt selbst ihr nicht sein,
dass ihr euch einbildet, so kriegt man
den Islam klein.
Auch sollte entstehen jetzt ein Flächenbrand,
so wird es am Ende nicht eure Flagge sein,
welche weht über befreites Palästinenser-Land!
Anscheinend habt ihr es noch immer
nicht begriffen.
Ein Mu'min mag nicht in des Reichtums
Meeren schiffen.
Es interessieren ihn nicht Ruhm Macht und Geld
und die vergänglichen Dinge dieser Welt!
Nichts kann ihn reizen auf diesem Erdenfeld,
es gibt nichts, was er über die Liebe
zu seinem Schöpfer stellt!
Legt man ihm Steine in den Weg, mehr und mehr,
so freut er sich insgeheim,
denn es macht ihm für Jaumel Qijama
seine Waagschale schwer.
Diese Dunja hat für den Mu'min nur einen Wert,
sich zu erarbeiten, dass man Jaumel Qijama
nicht in die Hölle fährt!
Niemals könnt den Islam ihr besiegen,
da es nicht ist diese Welt, welche
ein Mu'min begehrt,
es ist das Jenseits, wonach sein Herz
sich in Sehnsucht verzehrt!
Macht jemand das Leben mir schwer,
so wird er mein Schuldner sein,
und ich fordere am Jaumel Qijama
vor meinem Herrn
mein Recht von ihm ein.
Mag man heute und hier
mir auch überlegen sein,
so bringt es mir am Ende
großen Reichtum ein!
Habt ihr nun begriffen, weshalb man kriegt
den Islam nicht klein,
oder sollten noch mehr Erklärungen von Nöten sein???
2004 |
WORTE AN DIE MUSLIMISCHE JUGEND
Ihr gehört zum kostbarsten Gut
der muslimischen Gemeinschaft,
so laßt niemals zwischen euch
aufkommen das Gefühl der Feindschaft.
Den Engeln gab der Schöpfer
die Vernunft,
den Tieren den Instinkt.
Im Menschen vereinte er Beides,
was sehr viel Verantwortung
mit sich bringt.
Was nun aber ist gut,
was ist richtig?
Was ist falsch und was ist schlecht,
und was macht das Gute nichtig?
Nehmt als Leitfaden den
heiligen Qur'an und
die Sunna des edlen Gesandten
und dessen guten Verwandten,
den Ahl-ul-Bait benannten.
Und zur Errettung der Menschheit
hat unser Schöpfer uns
die nachfolgenden Imame
zur Seite gestellt, sie sind
nach dem hohen Propheten und
uns'rem edlen Ahl-ul-Bait
die Erretter der Welt,
wenn ringsherum alles sich
dem Instinkte unterstellt.
Was würdevolles Verhalten ist,
zeigen uns die Edlen des Islam.
Sprechen möchte ich darüber:
Was lerne ich vom
Verhalten eines Imam.
Ebenso wie unser Prophet
sind die Imame gereinigt
und im Wissens- und Wesensstand
mit ihm vereinigt.
Sprechen möchte ich über
die Enkel des Propheten,
über jene, welche wir täglich
grüßen in unseren Gebeten.
Für den edlen Gesandten
war jeder der Beiden wie ein Sohn,
jene, deren Namen schmücken
den gewaltigen Thron,
aber das wußtet ihr sicher schon.
Sehr verschieden war
ihre Rolle, die für sie ihre
Epoche mit sich gebracht.
Imam Hassan erbte vom Propheten
Würde und Erhabenheit
in der Führerschaft,
Imam Hassan hingegen wurden
Mut und und Großmut
zum Erbe gemacht.
Sie waren die gelehrtesten und
frömmsten Menschen zu ihrer Zeit,
immer hilfsbereit,
freundlich zu jederman
und immer besonnen.
Nun hat schon lange die Zeit
des letzten Imams begonnen,
aber noch immer sind sie unter uns
durch unsere guten Taten.
Haltet eure Seele so rein wie sie.
Stellt euch vor, sie wäre
ein schöner Blumengarten
mit vielen wunderbar
duftenden Arten.
Die Samen für euer Blumenbeet
findet ihr,
wenn ihr zu den Imamen seht.
Sie lehren euch,
geduldig und mitfühlend zu sein,
stellen euch eine reine Liebe
zu euren Schöpfer anheim.
Nehmt diese Samen
dankbar von eurem Schöpfer an
und legt sie in euren Boden sodann.
Begießt diese Samen mit guten Taten,
so braucht ihr nicht lange zu warten.
Es fängt an zu grünen und
zu sprießen wie über Nacht.
Wißt ihr, woraus diese Blüten bestehen,
diese duftige Pracht?
Nun, folgt nicht dem tierischen Instinkt,
wenn euch die Verlockung winkt.
Benuntzt !auch untereinander!
einen würdevollen Sprachgebrauch,
natürlich gegenüber den Eltern auch.
Seid ihr anderer Meinung als sie,
das vermeiden kann man ja nie,
so erklärt euch ihnen
in einem freundlichen Ton,
legt ihnen eure Sicht der Dinge dar,
dann werden sie auf euch eingehen,
das denke ich schon.
Redet mit Bedacht über unsere Religion
zur nichtmuslimischen Nation.
So legt ihr Samen um Samen
in euren Boden hinein,
laßt das Stillen des Wissensdurstes
den Dünger dafür sein.
Sollte es geschehen, daß ihr euch
besser als andere gesehen,
so haltet ganz schnell ein,
denn soetwas, das darf nicht sein !
In die Herzen der Menschen sehen,
das kann nur Allah,
ihr wißt nicht, ist dieser Mensch
seinem Schöpfer fern,
oder ganz, ganz nah.
Solltet ihr Schlechtes bei anderen sehen,
so seht erst einmal ganz aufrichtig
in euch selbst hinein,
wenn ihr ehrlich seid, veranlaßt das euch,
ganz still zu sein.
Im Menschen vereinen sich gut und schlecht,
legt euch niemals nach eurem Gutdünken
eine Antwort zurecht.
Zieht den Qur'an zu Rate, nehmt
den Propheten und die Imam zum Pate.
Setzt euren Verstand mit ein,
das wird für Probleme die Lösung sein.
Bei euren Taten bedenkt immer,
was wie in die Waagschalen geht
und bedenkt, ihr wißt nicht,
was für euch geschrieben steht.
Ihr wißt nicht, wann euch
der Tod ereilt.
Manch einen beruft der Herr
schon frühzeitig zu sich zurück,
so bestellt euren Garten täglich
und baut ihn aus, Stück für Stück.
Zeigt täglich den Menschen,
daß es nichts Schreckliches ist,
ehrbar und keusch zu leben
und sich zu uneingeschränkter
Liebe zu erheben.
Gebt den Menschen ein Gefühl davon,
wie wundervoll es ist,
seinen Schöpfer zu verehren,
wie es Ihm gebührt,
so daß man Seine Gnadenvolle Antwort
an sich spürt.
Schickt nur Gutes voraus und
baut euch somit in noch
viel, viel schöneren Gärten
ein prächtiges Haus.
Hm, wie komme ich nun aber
wieder zu den Imamen zurück?
Ja, die Imame,
sie sind in den Herzen
ein wohltuend wärmendes,
und wegweisendes Licht,
hütet es gut und verliert es nicht,
damit eure Seelen bleiben befreit
und ihr nicht anheim fallen könnt
der Dunkelheit.
Haltet eure Herzen frei von Gewinnsucht
und von Neid und seid immer
zur Barmherzigkeit bereit.
Trefft ihr auf Lüge und Verdrehung,
so versucht, es mit
guten Worten zu widerlegen,
fährt man mit Hartnäckigkeit fort,
so geht weg von diesem traurigen Ort.
Oh, ich bemerke soeben,
wie schon Seite um Seite
meine Schriftzüge beleben,
so werde ich jetzt schnellstens
dem Ende zustreben.
Unsere Jugend,
ihr seid eine große Macht,
setz euch dafür ein,
daß die Erde wird menschlicher gemacht.
Geht immer mit gutem Beispiel voran,
ihr werdet sehen, folgen werden viele
eurem vorbildlichen Verhalten dann.
Ich wünsche euch und allen
guten Menschen auf dem Lebensweg,
die Beständige Gnade des Herrn
als rettenden Steg bei jedem Weg,
und Seine alles umfassende Barmherzigkeit
an jedem Ort und zu jeder Zeit.
2004 |