Im Namen des Erhabenen  
  Fatimah Zahra Cacha
 

Gedichte von Fatimah Zahra

Sammlung 9

DIE KARAWANE DES FRIEDENS

Die Karawane des Friedens
hat sich in Bewegung gesetzt.
Großayatollah
Ali Sayyid Al-Sistani,
der einzig wahre
Führer des Iraq hat gerufen,
augenblicklich folgte man ihm,
nun haben sie sich
in Bewegung gesetzt,
ein Zug von Tausenden,
er bewegt sich auf Nadjaf zu
und die heiligen Stätten,
um sie vor den hinterhältigsten
Machenschaften zu erretten,
Oh, diese blutdurchtränkte Stadt,
die tapfer dem Feind
die Stirn geboten,
die Maske vom Gesicht
gerissen und seine
ganze Ohnmacht
zu Tage gefördert hat.
Viel schneller als die Verbrecher
es erhoffen,
war der Großayatollah wieder
im Lande eingetroffen.
Vollendete Tatsachen
wollten sie schaffen,
erobern wollten sie
Imam Alis Schrein,
um noch vor dem Eintreffen
des Großayatollahs
Sieger zu sein.
Aber auch diese Rechnung
ging nicht auf,
denn mit den Aufrechten
ist die stärkste Macht,
so wurden hinterhältigste
Pläne zunichte gemacht.
Ganz egal, was sie auch tun,
im Handeln der Verbrecher
liegt keinerlei Segen,
so wird sich auch der Erfolg
ihrer erwehren.
Alle guten Segenswünsche der
friedliebenden und
aufrechten Welt
sind in Richtung
des Großayatollahs gestellt.
An ihm, diesem ruhigen,
bescheidenen und großen Mann
kommen sie nicht vorbei.
Er ist das friedliche Bollwerk
der Rechtmäßigkreit und
sollte man danach streben,
ihn zum Schahid zu erheben,
so wird dieses gequälte Land
von einem einzigen
Aufschrei erbeben
und sich wie Phänix
aus der Asche erheben.
Ganz egal, was sie auch tun,
er ist über sie der absolute Sieger,
UNSER GROSSAYATOLLAH,
der friedliche Krieger!

in großer Verehrung
Fatimah Zahraa



2004

 

DIE MUSLIMISCHE FRAU

Solange Frau ihnen
den Sabbereffekt
nicht nimmt,
ist sie freibestimmt.
Ist sie jedoch
keusch und rein,
schlägt man auf sie ein.
Dient sie dem
animalischen Triebe,
ist sie die Liebe.
Sie ist doch
ach so schlecht,
pocht sie auf ihr Recht,
sich zu kleiden,
wie sie mag.
Dann ist sie verdächtig
ganz schön arg.
Vorsicht, sie ist ein
Terrorist, weil sie ihrer
Würde Achtung beimißt.
Wie kann sie es nur wagen,
verhüllende Kleidung
zu tragen,
wollen sich doch die
Blicke der Männerwelt
an ihr laben.
Wackelt sie mit dem
fast nacktem Busen,
schwingt die Hüften
rhythmisch dabei,
dann ist sie
selbstbestimmt und frei.
Für die westliche Welt
ist das die moderne
muslimische Frau,
welche ihnen liefert
solch eine Schau.
Ein jeder hat das Recht,
sich zu entfalten, zu kleiden
und sein Leben, wie
er es möchte zu gestalten,
jedoch die
muslimisch' Frau
hat dies nicht, das sagt
das deutsche Gericht.
Freizügig und
eng gekleidet
darf sie vor
den Kindern stehn,
besteht sie jedoch auf
ihre Freiheit, so
muß sie gehen.
Ihr Anblick ist für die
Kinder nicht gut,
da sie sich ja
verhüllen tut.
Sie will sich nicht zum
Nackedei bekehren lassen?
Nagut, dann muß man
sie eben hassen und
ihr den Stempel der
Terroristin verpassen.
Es ist nicht das Diesseits,
was sie begehrt,
das ist der Grund,
dass ihr sie nicht bekehrt.
Sie vertraut einzig auf
ihren Herrn,
und dafür erträgt sie
so manches Drangsal gern
und hält sich von Sünden fern.
Man kann versuchen,
ihre Würde zu zerpflücken,
jedoch läßt sie sich nicht
in den Abgrund
hinunter drücken.
Sie läßt sich nicht
in den Karren der
Begierden setzen
und läßt nicht ihre
Anmut, Schönheit und
Würde zerfetzen.
Sie verwahrt sich gegen
den Nackedeikult
denn sie vertraut einzig
auf des Schöpfers
große Huld.
Sie weiß, der Einsatz von
Geduld und Gottvertrauen,
darauf kann man bauen
und es hat sich gelohnt,
wenn sie dereinst in
verheißenen Stätten wohnt,
wenn sie gekleidet ist
in Brokat und Seide und
geschmückt ist mit
schönstem Geschmeide.
Daher bekommt ihr
sie nicht klein,
da sie weiß, ihr Lohn
wird dann unermeßlich
und gewaltig sein.
In Palästen ist sie dann
zuhaus, aber wie sehen
wohl die ewigen Stätten
ihrer Gegner aus???



2004

 

DIE WAHRHEIT

Eine Freundin sagte mir,
schreib doch mal über
Imam Ali ein Gedicht,
Wie groß bei uns'rem
Herrn ist sein Gewicht
und wie wohlig warm
und strahlend schön
ist sein Licht.
Er ist wie ein wohlig
warmer Sonnenschein,
welcher dringt in die
Seelen und Herzen
der Menschen ein.

Anerkennen wollen sie
seine wahre Größe nicht
und verwerfen und verdrehen,
was unser Prophet
an jenem Orte,
am Jaumel Ghadeer spricht,
darüber, was der Muslime Pflicht.

Unser geliebter Gesandter
sprach es aus,
und mehr als 100 000
Sahaba waren da,
und sahen und hörten zu,
als es geschah,
als ihnen der edle Gesandte
Imam Ali zu seinem
Nachfolger benannte.

Ein jeder sollte es sehen,
ein jeder sollte es auch verstehen,
als der Gesandte sprach
solche Wort':
folgt dem heiligen Buche,
Ali und Ahl-Bait
und den gereinigten Imamen
immerfort,
dann bringt euch das
an der Glückseligkeiten Ort.

Haltet fest am heiligen Buche
und haltet fest an jenem,
den ich euch heute zu
meinem Nachfolger benannt
und an jenen, die ihm
in der Nachfolge verwand,
die zwölf Imame genannt.
So widersteht ihr,
so wie es schon
geschrieben steht
in uns'rem heiligem Buche,
der Schaitane hinterhältigste
Versuche.

Doch da nagte wohl schon
an so manchem der Neid
auf Imam Ali und des
Propheten Ahl-Bait.
Anerkennen wollen sie
die Einzigartigkeit jener nicht,
sie bestreiten, daß jene
sind das wegweisende Licht
bis zum Tage des
Jüngsten Gericht.

Sie bestreiten ganz einfach,
wie einzigartig, gut, edel und rein
müssen die Imame sein.
Ihre Worte sind dümmlich und klein,
und ganz schnell verbannt,
werden die heiligen Verse
richtig angewand.



2004

 

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