ALI IBN ABU TOLIB (Ali ibn Abu Talib)
Ja Imam Ali
oh mein
Amir Al-Mu'minin,
du Bestärker meines Deen.
Geboren als Einziger
im heiligen Haus, das
macht ganz allein schon
deine besondere Stellung
unter den Menschen aus..
Aufgewachsen in der Liebe und
Obhut unseres edlen Propheten.
Er lehrte dich in vollkommenster
Demut zu dem einen Schöpfer,
das hingebungsvolle Beten.
Seiner edlen Tochter Fatimah
warst du ein liebevoller Gemahl.
Mit der Heirat mit jener, deren
Einzigartigkeit niemals erlischt
setzt du die Reihe der
nachfolgenden Imame,
11 an der Zahl fort.
Mit euch ist das
bestimmende Wort und
Ihr seid das Herz der Welt,
ohne welche alles zerfällt.
Der edle Gesandte und ihr
seit die rettende Arche,
das edle Ahl-ul-Bait,
wer auf ihr Zuflucht sucht
ist gegen alles Schlechte gefeit.
dem Prophet warst du
ständiger Begleiter,
an dich gab er sein
umfassendes Wissen weiter.
Das Tor zur Stadt des Wissens
wirst du genannt, und
neun Zehntel des Wissens
hälst du in deiner Hand,
vom letzten Zehntel ist
auch noch ein Teil mit dir;
welch enorme Weisheit
vereint sich hier.
In allen Schlachten
warst du außergewöhnlich,
in vielen vertraute der Gesandte
nur dir persönlich.
Vor deinem Schwert Zulfikar
und dem Arm der es schwang
wurde den Feinden des Islam
Angst und bang.
Vor Haidar, dem
kraftstrotzenden jungen Löwen
erzitterte ehrfurchtsvoll ein jeder
Feind des Islam.
Den Leugnern hast du
schwere Verluste verpasst,
dafür hat dich so mancher
Muschrik gehasst.
Doch trotz deiner
enormen Kampfeskraft
hast du mitleidvoll
den Notleidenden
Linderung verschafft.
In Sura 5, Al-Maida,
schrieb der Herr allen Seins
in der Aya 55 für den
Spender großes Lob nieder,
als Geber des Ringes
im Gebet, das ist es,
was dort lobend
geschrieben steht.
Unendlich viele
Geschichten ranken sich
um deinen Edelmut,
deine große Gerechtigkeit
und deine
gewaltige Gelehrsamkeit.
Eine Vielzahl Ayat
weisen auf dich hin,
auf dich, Assidiq,
den Wahrhaftigen,
den Zeugen,
den Erben,
du bist in
großer Einzigartigkeit
gegen jegliche Fehler gefeit.
Dich hatte der
edle Gesandte zu
seinem Nachfolger benannt,
und gab dieses vor 100 000
Sahabern in Radia-Khum
in glühender Mittagssonne
der Umma bekannt.
Ein jeder musste dir
seinen Treueeid leisten,
aber dennoch taten sie sich
in unverschämter
Art und Weise erdreisten,
für sich zu stehlen,
was dir dein Herr gegeben,
sie sahen nur das
diesseitige Leben.
In ihrer Rechtsprechung
waren sie oftmals hilflos
wie ein Kind,
das Wohl der Umma im Auge,
warst du dann
mit der richtigen
Lösung zur Stelle,
wo alle anderen ratlos sind.
Hatten die Menschen denn
nicht erkannt,
wie sich die Weisheit
mit dir verband?
Dein Wissen reichte weit
über den Islam hinaus,
denn du kanntest dich auch
in der Rechtsprechung
voran gegangener
Religionen aus.
Sogar deine Feinde
konnten nicht umgehen,
deine Großartigkeit
einzugestehen.
Du bist erster Zusammenfüger
und Begründer der
wissenschaftlichen Exegese
des heiligen Qur'an,
der Begründer der
Wissenschaft vom Recht
und Begründer
der arabischen Sprache
in Schrift und Form
hierfür setztest du
die Norm.
Als Khalif hast du
Gerechtigkeit gebracht.
Jetzt regierte nicht mehr
das Geld die Welt,
und es zog Aufrichtigkeit
ein unter dem Himmelszelt.
Aber deine Feinde,
sie lagen beständig
auf der Lauer,
so war kein
Frieden von Dauer.
unter anderem
durch die Kamelschlacht
wurde die Umma entzweit,
und es reicht noch
bis in die heutige Zeit.
Du Inhaber größter
Tugendhaftigkeit,
dein helles Licht
leuchtet uns auch noch
in der heutigen Zeit.
Dein feiger Mörder
Ibn Muljim
von den Khawaridj,
verfluchen möge ihn Allah,
wo der Edelmut sich im
demütig im Gebete beugt
und den einen Schöpfer bezeugt,
hebt er hinterrücks
feige das vergiftete Schwert,
damit es ihm die
begehrte Frau beschert.,
wo er auch hinab fährt,
möge diese immer
mit ihm sein.
Sogar Muawya,
sein größter Feind, sprach:
"Mit Ali sterben Rechtskunde
und Gelehrsamkeit aus."
Er begriff anscheinend
nichts vom edlen Haus.
Ein Imam und die Weisheit
sind fest verbunden
und sie wird weiter gereicht
unumwunden, damit
die Erde nicht zerfällt,
denn ein Imam ist ja
das Herz der Welt.
oh Imam Ali,
mir fehlen die Worte,
es schmerzt so sehr,
das Herz ist von Traurigkeit
so furchtbar schwer.
Nun bist du mit unserem
geliebten Propheten
wieder vereint,
aber hier wird viel
um dich geweint.
Du warst doch so
voller Wärme
und Sonnenschein
und die Seele möchte
vor Verzweiflung schrei'n.
Oh mein Amir Al-Mu'minin
der edle Gesandte Mohammad
hatte dich Abu_Turab, den
Vater der Erde genannt,
das war doch allen bekannt.
Deine Sonderstellung war da
in großen Mengen,
wieso begibt man sich
in des Shaitans Zwängen?!
Dein helles warmes Licht
strahlt noch immer unvermindert,
alles andere hat der
Schöpfer allen Seins verhindert.
Deine Gefolgschaft wird mit
jedem Tag mehr und mehr
sie halten dich in hohen Ehren
dich und deine Lehren.
wir warten mit Spannung
auf Mahdi, deinen Sohn,
auf dass er erlöse
die muslimisch Nation.
Möge es geschehen,
dass wir dich, oh mein
Amir Al-Mu'minin
mit eigenen Augen sehen,
als jener, der
über die Erde geht,
so, wie es in Sura Al-Aml
Aya 82 geschrieben steht.
Als jenen, der einem jeden
wird seinen Status sagen
und ich hoffe, es
kommt nichts negatives
dann bei mir zum tragen.
Dafür bemühe ich mich
im Heute und Hier,
auch aus meiner
großen Liebe zu dir. 2004 |
OH FATIMAH ZAHRAA
Oh Fatimah Zahraa,
du edelste aller Frauen,
keiner, welcher mit mir
blutsverwandt
kann in meinem Herzen
erreichen deinen
hoch erhobenen Stand.
Oh Fatimah Zahraa,
du Zierde des Islam,
hervorgehoben
durch den Einen,
oh Mutter der
nachfolgenden
edlen Reinen,
Du bist es,
oh Fatimah Zahraa,
in der sich alle
guten Dinge vereinen.
Oh Fatimah Zahraa,
du Beispiel an
Tapferkeit und Mut,
nun sind
bereits vergangen
weit mehr als
eintausend Jahr,
Durch das Weiterreichen
deines leuchtend
erstrahlenden Licht
haben wir noch heute
für den Islam
die richtige Sicht.
Oh Fatimah Zahraa,
du edelste Blume aus
den ewigen Gärten;
du Tochter unseres
edlen Gesandten;
du Gattin unseres
Amir al-Mu'minun,
man stürzte dich
in tiefste Not,
wodurch du
letztendlich fandest
den Tod.
Sie töteten dich,
jedoch dein so schön
erstrahlendes Licht
zum Erlöschen bringen,
das konnten sie nicht.
In den Herzen der
Muslime lebst du
weiter fort
und niemand kann dich
verbannen von
diesem Ort. 2004 |
IMAM SENOL ABIDIN (Zain-ul-Abidien)
As-Salamu alaika,
ja Imam Ali Jabne Hussain,
Sohn des Fürsten der Märtyrer,
As-Salamu alaika,
du Gnade deines Herrn,
As-Salamu alaika,
du leuchtender,
wegweisender Stern.
Deinem heldenhaften Vater
konntest du in schwerer
Schicksalsstunde
nicht zur Seite stehen,
denn der Barmherzige
hatte für dich
anderes vorgesehen.
Während die feigen Mörder
draußen wüten,
musstest du im Zelt
stark geschwächt und
in Ohnmachtsanfällen
das Krankenlager hüten.
Du führtest das Erbe
deiner Vorväter fort,
dazu schützte Allah dich
vor feigen Mord,
denn mit dir mußte
die Wahrheit weiterleben,
entgegen der
Verbrecher Bestreben.
Für dieses Fortbestehen
der Wahrheit gaben
dein heiliger Vater
und die anderen Edlen
ihr Leben.
Nach feigem Abschlachten
erniedrigt, entblößt, verletzt,
die edlen Frauen und KInder,
man hat sie dann auf
ungesattelte Kamele gesetzt.
Und dich, unser
edler Imam, zerrte man,
schwerkrank,
barfuß durch dornige Steppen,
in dicken Eisenketten mit schweren
schmerzhaften Eisenringen,
so entwürdigend tat
man euch nach Kufa bringen.
Voll Würde und Edelmut
brachtest du den
Menschen in Kufa nah,
was wirklich in Kerbala geschah.
So stelltest du in
deiner Ansprache,
oh heiliger Imam,
die wahren Verbrecher bloß
und das Entsetzen der
Zuhörer war groß.
Sie begriffen, ihr feiger Verrat
ermöglichte erst den
Verbrechern ihre
grausame Tat.
So viele der Edlen
sinnlos abgeschlachtet, nur
weil ein armseliger Trunkenbold
Angst davor hatte,
daß das Volk ihn entmachtet
und nur nach der Wahrheit
zu leben trachtet.
Jener wußte sehr genau,
was er unrechtmäßig
an sich gerissen,
dies sei ihm kein
friedlich Ruhekissen.
Das Khalifat,
es war von Allah gegeben
Mohammad, dem
heiligen Gesandten und
dessen nachfolgenden
Verwandten.
Oh ihr Edlen, die Führung
gehört zu jeder Zeit in eure Hand,
dafür hat der Herr allen Seins
euch, die Edlen Gereinigten gesand,
denn nur so haben
Frieden und Gerechtigkeit Bestand.
Oh du heiliger Sohn Mohammads,
du edler Imam,
es gibt soviel wundervolles
über dich zu sagen,
nur kommt davon in einem Gedicht
leider viel zu wenig zum tragen.
Mit deinen Bittgebeten
in schönster vollendeter Form
überschreitest du in
wunderbarster Weise
jegliche Norm.
Deine Gebete, sie sprechen
voll Demut und
in schönster Pracht,
eine unschätzbare Sammlung
dieser Gebete blieb
uns erhalten und so können sie
auch heute noch in uns
in wunderbarster Form
die Liebe zum Schöpfer entfalten.
Oh, welch ein unvermindert
großer Segen, wenn sie uns
Anleitung sind auf
Allahs Wegen.
Ja Imam As-Sadjad,
beständig sah man dich
in Gebeten stehen und
in zahllosen Niederwerfungen
voll Hingabe zum
Allerbarmer flehen.
So viele Sklaven hast du erworben
um sie ein Jahr lang
zu unterrichten, danach
ließest du sie in Freiheit gehen.
Nun können sie der Menschheit
von der Wahrheit berichten
und somit Falschheit und
Lüge vernichten.
Erst nach deinem Tode
wurde wegen des
plötzlichen Ausbleibens klar,
wer ihr großer Wohltäter war,
jener, welcher Nacht für Nacht
hatte Hilfe zu den
Bedürftigen gebracht.
Unvergleichlich groß
war dein Wissen,
deine Persönlichkeit
geprägt von größter Gottesfurcht,
und unerreicht waren deine
Nächstenliebe und deine
Bescheidenheit zu jeder Zeit.
Stets hast du allen verziehen,
selbst jene, welche dir
brachten Not und Pein,
als sie hilflos waren,
setztest du dich für sie ein.
Ja, einem jeden hast du verziehen,
außer den feigen Mördern
von Kerbala und eines jeden,
der deren Anstifter war.
In unnachahmlich schönster Sprache
aus deinem Munde die Worte
wie duftigste Blüten flossen.
Und ich?
Bitte verzeih mir, edler Imam,
ich bin sehr verdrossen,
habe ich doch deine Herrlichkeit
mit so plumpen Worten umschlossen.
Dein strahlendes Licht
scheint auch heute noch ungemindert,
das hat auch der feige Giftmord
des verfluchten
Omayyaden-Herrschers Hischam
und seines elenden Handlangers
Malik Ibn Marwan nicht verhindert.
Der edle Gesandte sprach:
meinen Sohn, Imam Senol Abidin,
Jaumal Qiyama rufe ich ihn.
Dann wirst du hervor treten
und dein strahlendes Licht
eilt dir voraus,
nun, ich denke, man
braucht nicht zu fragen:
Wie sieht es für die
unverschämten Mörder aus.
Nein, dein herrliches Licht,
vernichten konnten sie es nicht!
Dein Andenken, dein Erbe,
es wurde weitergegeben
und gepflegt,
und als ein Teil des edlen Ahl-ul-Bait
in die Herzen der Menschen gelegt.
Du lebst in uns fort,
auf der ganzen Welt
spricht man mit deinem Wort
an so vieler Ort.
2004 |