Im Namen des Erhabenen  
  Die Feder
 

Gedichte von Diversen Autoren 01

Monat Ramadan

von Pajam Kordian 30.7.2011

Liebe Geschwister im Islam, es ist bald so weit
er naht, er kommt, der Monat der geistigen Gesundheit
der Monat der Disziplin und vor allem, der Dankbarkeit.

Ein heiliger Monat zur Selbsterziehung,
zur Festigung der Mensch-Gott-Beziehung.
Zur Aneignung islamischer Sichtweisen,
zur Korrektur aller falschen Verhaltensweisen.

Ein Monat der Barmherzigkeit beginnt mit Sehnsucht und Vorfreude,
mit Spiritualität und Enthaltsamkeit.
Ein Monat der Barmherzigkeit endet insha'allah mit viel Lebensfreude,
mit Loyalität und neu gewonnener Achtsamkeit.

 

Ich suchte

von Fatima Jammoul 14.2.2011

Ich suchte
Tag für Tag,
Nacht für Nacht.
Ob ich schlief, ging oder sprach,
ich suchte dich.

Ich suchte dich,
als der Schnee rieselte,
als der Regen fiel,
als der Wind wehte,
und die Sonne schien.

Ich suchte dich,
wo der Sand flog,
wo die Flocken fielen,
wo das Feuer brannte,
und das Wasser mahnte.

Und als die Suche,
die ich ständig auf's Neue versuchte,
nicht ihr Ende finden mochte,
erkannte ich Dich in mir,
wo es in Takten pochte.

Der Schlaf

von Harun Polat 24.11.2009

Des Menschen Sohn treibt im Leeren,
welch verlorenes er will begehren.
Es flüstert und betäubt,
doch spüren es nur die nicht verlorenen Leut.

Jene schwören dem Nafs ab,
Ihnen ist nichts weniger bestimmt,
als der schöne Überweg und Friede,
und dass der Zweifel verschwind'.

Das Atmen wird immer schwerer,
Augenlicht verschwindet,
Beine werden zu Blei,
nicht mehr lange und alles ist vorbei.

Eine Schwere überkommt sein Haupt,
Dunkelheit wohin er schaut.
Ein Wimpernschlag, ein Atemzug,
Druck durchdringt die Hand,
Dunkelheit trübt die Sicht,
das Herz zerbricht.

Seine Nächsten schenken ihm Trost,
sprechen ihm gut zu,
doch bevor er's versteht,
ereilt ihm Azrail im Nu.

Alles war in seiner Hand,
er hat sich verführen lassen,
und die Wahrheit verkannt.
Ist das was er tut,
der Sinn seines Dasein?
Ist der Mensch das,
was er vorgibt zu sein?

Licht gegen Atom

von Marijam al-Gebra (Schoten / Belgien)
aus al-Fadschr 23/1986

Ins Fenster gestellt
Das Teelicht gegens Atom,
wo gibt es das schon?
Bei allen Frauen der Welt,
Die auf Frieden gestellt!
Frauen aus jedem Land
Lasst uns reichen die Hand
Über Ströme, Grenzen, Meere,
Dem Frieden zur Ehre.
Den Kindern zur Freude
Wollen wir Brennen ab heute
An jedem Wochenende im Fenster dies Licht
Dessen Schein wie Glaube aufbricht
Mit Leuchten und Macht
Obwohl zuerst man um uns lacht
Frauen treten an für das Licht des Frieden
Da euch das Tragen von Leben beschieden
Nicht aber das des frühen Tod
Frauen an Euch ist e zu brechen die Not
Islamische Frau gehe allen voran
Gott will es (2/143) darum es kann!

Der Mensch

von Harun Polat 16.11.2009

Er wacht auf, fragt wieso?
Er wandert, fragt wohin?
Er stirb, und alles hatte keinen Sinn.

Er jagt ihm am Morgen hinter her, findet gefallen an der Theorie,
doch es ist nichts als pure Blasphemie.
Sein Geist ist schwach, sein Herz versiegelt,
Du lädst ihn ein, sprichst Warnung aus,
er erleugnet, er sieht nicht.

Am Abend ist es geschrieben,
das Wissen verblasst und es beginnt,
du kannst hoffen, das dein Rechter gewinnt.

"Es gibt ihn nicht",
"alles ist Zufall",
waren seine Worte,
und es gibt für ihn nur eine Pforte.

Er rennt, er leugnet, er fleht.
Ihm wird klar,
das es die Warheit war.
Eine zweite Chance will er,
"alles besser machen",
doch dein Linker wird es nicht zulassen.

Erwache aus dem Schlaf der Frevler.
Öffne dein Herz, bete um Vergebung.
Gute Taten waschen deine Seele rein,
denn es kann nur der Weg,
des Rechtgeleiteten sein.

Mein Imam Hasan sei Gast bei mir

von Anita Zahra Shah, 3.11.2011

Mein Imam sei Gast bei mir
wart schon lange du warst nicht bei mir ...
in deiner Hoffnung in deiner Liebe, verbrennen schon die Kerzen
und du warst nicht bei mir

Das ist mein Glaube ,das ist meine Treue, dass ich dir immer dienen werde ...
weshalb soll ich dich nicht ehren mein Imam
wart schon lange du warst nicht bei mir
in deiner Hoffnung in deiner Liebe
verbrennen schon die Kerzen und du warst nicht bei mir ...

Am 15. Ramadan ist dein Geburtstag
und wir Feiern es schon am Vortag
mit viel Freude mit viele Leute
schneiden wir deine schöne Torte
schöne Torte ...

Das war unsere Liebe zu dir
und Du warst nicht bei mir
in deiner Hoffnung in deiner Liebe
verbrennen schon die Kerzen
und du warst nicht bei mir

Meine treuen Freunde tut mir einen Gefallen
wenn ich sterbe haltet mich fest in Gedanken
fest in Gedanken
bringt meine Botschaft zum Grabe des Imams
dann sagt zu Ihm :"Du warst nicht bei ihr "
in deiner Hoffnung in deiner Liebe
verbrannten die Kerzen und du warst nicht bei Ihr
mein Imam sei Gast bei mir .........

 

Fatima - Kaaba meiner Tränen

von einem Ehepaar aus Berlin, das nicht genannt werden will, 2.5.2011

Schwer so schwer, denn der Schmerz hindert mich, oh Fatima
das zu schreiben, was sich in mir verbirgt.
Die Trauer um dich erschüttert mein Herz, dein Name, oh Fatima,
ist ausreichend, dass es mich erwürgt.
Ich schaue über den Baqi' und kann dich nicht finden, oh Fatima.
Ich fall zu Boden, der Wüstensand an meiner Stirn.
Bist du nicht da, um meinen Schmerz zu lindern,
mir die Hand zu reichen, mich in deinen Armen zu wärmen?
Ich fühle mich leer so leer, als wären ganze Meere nicht mehr, oh Fatima.
Fragst du dich etwa warum und wer, ich bin die Fremde, von weit weit her.
Alles, was ich von dir weiß ist nur vom Hören sagen.
Deine Ahl-ul-Bait, der Gesandte Gottes, Imam Ali und deine Söhne haben berichtet, was mit dir geschah.
Bist du nicht Fatima, wer dich zufrieden stellt, der stellt zufrieden Allah?
Bist du nicht Fatima, wer dich verletzt, verletzt Rasullullah?
Bist du nicht Fatima, die in ihrem Leben nur Gutes sagt?
Bist du nicht Fatima, sein Herz und die Seele, die sich zwischen seinen Seiten befand?
Fatima, der Duft des Paradieses, und der Grund warum Engel fliegen.
Fatima, diejenige die sich vor Blinden schämt, Schutz sucht und ihren Hidschab trägt.
Die eine Fatima, durch dessen Liebe die guten Taten gelten.
Fatima, Die Herrin der Frauen der Welten.
Fatima, das Licht des Himmels und der Erden.
Fatima, die vermeintlich verlangt hat nach ihrem Erbe.
Fatima, zu der der Sohn im Bauche sprach: ich bin Imam Husain,
der Fremde, der Durstige, ich bin ganz allein.
Fatima, aus dessen Nachkommenschaft sich al-Mahdi erhebt.
Fatima, die die gesamte Trauer der Muslime im Bauche trägt.
Fatima, die die Beerdigung ihres Vater erlebte mit gebrochenem Herzen.
Fatima, als du fragtest, wie konntet ihr es nur ertragen den Sand auf das Gesicht meines Vaters zu werfen?
Fatima, Paradiesgestalt und Mensch.
Fatima, die um das Recht ihres Mannes kämpft
Fatima, die ihre Anhänger führt über den Sirat.
Fatima, die ihr ganzes Vermögen für die Armen spart.
Fatima, die erste Frau, die das Paradies betritt.
Fatima, die immer für ihre Nachbarn und ihre Schia betet.
Fatima, wurde dir nicht der Sohn aus deinem Leibe entrissen?
Durch die Schläge, die deinen Körper trafen?
Ich bringe es nicht über die Lippen.
wie soll ich das ertragen?
Ich würde mir wünschen und es wäre leichter für mich, dass sie mich anstatt dich mit der Peitsche schlagen!
Fatima, die Imam Ali befahl, sie nachts zu begraben.
Fatima, die Mutter der Waisen, Hassan und Husain.
Fatima, dessen Kinder weinen, Gewässer, die über ihre Schwelle treten.
Fatima, die Imam Ali die Geduld nahm, als er die gebrochene Rippe sah.
Fatima, hast du nicht zu ihm gesagt: Wenn du an mein Grab kommst, so ließ Yasin und Saffat!?
Fatima, hast du nicht in Karbala nach deinem Sohn gerufen, während Menschen und Pferde ihn übertrampelten mit ihren Hufen?
Oh Fatima, dies alles fühlt sich in mir an wie Donner und Blitze.
Geht eines Tages die Sonne auf, solange ich auf der Erdoberfläche sitze?
Ist es denn noch weit, bis er sich erhebt und dein Herz heilt von all diesem Leid?
Ist es denn noch weit, bis er dein Namen wiederbelebt und uns den Ort zeigt, den ein jeder tot schweigt?
So sitz ich hier, lausche, was die Erde mir zu erzählen hat und wünsche mir so sehr, dass ich eines Tages mit dir reden kann.
Die Tränen formen sich zu einem Spiegel des Leides.
Ich schau hinein und sehe dich weinen.
Rufe nun nach dir, komm von weit weit her, aus einem fernen Land
die Liebe zu dir ist mein Reittier und mein Proviant.
Mit Sehnsucht geladen, ich versuche zu atmen.
Schwer so schwer, denn der Schmerz hindert mich, oh Fatima,
das zu schreiben, was sich in mir Verbirgt
die Trauer um dich erschüttert mein herz, dein Name, Oh Fatima
ist ausreichend, dass es mich erwürgt.

Senden Sie e-Mails mit Fragen oder Kommentaren zu dieser Website an: info@muslim-markt.de 
Copyright © seit 1999 Muslim-Markt