Im Namen des Erhabenen  
  Die Feder
 

Gedichte von Diversen Autoren 01

Monat Ramadan

von H. Kordian 30.7.2011

Liebe Geschwister im Islam, es ist bald so weit
er naht, er kommt, der Monat der geistigen Gesundheit
der Monat der Disziplin und vor allem, der Dankbarkeit.

Ein heiliger Monat zur Selbsterziehung,
zur Festigung der Mensch-Gott-Beziehung.
Zur Aneignung islamischer Sichtweisen,
zur Korrektur aller falschen Verhaltensweisen.

Ein Monat der Barmherzigkeit beginnt mit Sehnsucht und Vorfreude,
mit Spiritualität und Enthaltsamkeit.
Ein Monat der Barmherzigkeit endet insha'allah mit viel Lebensfreude,
mit Loyalität und neu gewonnener Achtsamkeit.

 

Licht gegen Atom

von Marijam al-Gebra (Schoten / Belgien)
aus al-Fadschr 23/1986

Ins Fenster gestellt
Das Teelicht gegens Atom,
wo gibt es das schon?
Bei allen Frauen der Welt,
Die auf Frieden gestellt!
Frauen aus jedem Land
Lasst uns reichen die Hand
Über Ströme, Grenzen, Meere,
Dem Frieden zur Ehre.
Den Kindern zur Freude
Wollen wir Brennen ab heute
An jedem Wochenende im Fenster dies Licht
Dessen Schein wie Glaube aufbricht
Mit Leuchten und Macht
Obwohl zuerst man um uns lacht
Frauen treten an für das Licht des Frieden
Da euch das Tragen von Leben beschieden
Nicht aber das des frühen Tod
Frauen an Euch ist e zu brechen die Not
Islamische Frau gehe allen voran
Gott will es (2/143) darum es kann!

 

Der Schlaf

von Harun Polat 24.11.2009

Des Menschen Sohn treibt im Leeren,
welch verlorenes er will begehren.
Es flüstert und betäubt,
doch spüren es nur die nicht verlorenen Leut.

Jene schwören dem Nafs ab,
Ihnen ist nichts weniger bestimmt,
als der schöne Überweg und Friede,
und dass der Zweifel verschwind'.

Das Atmen wird immer schwerer,
Augenlicht verschwindet,
Beine werden zu Blei,
nicht mehr lange und alles ist vorbei.

Eine Schwere überkommt sein Haupt,
Dunkelheit wohin er schaut.
Ein Wimpernschlag, ein Atemzug,
Druck durchdringt die Hand,
Dunkelheit trübt die Sicht,
das Herz zerbricht.

Seine Nächsten schenken ihm Trost,
sprechen ihm gut zu,
doch bevor er's versteht,
ereilt ihm Azrail im Nu.

Alles war in seiner Hand,
er hat sich verführen lassen,
und die Wahrheit verkannt.
Ist das was er tut,
der Sinn seines Dasein?
Ist der Mensch das,
was er vorgibt zu sein?

Der Mensch

von Harun Polat 16.11.2009

Er wacht auf, fragt wieso?
Er wandert, fragt wohin?
Er stirb, und alles hatte keinen Sinn.

Er jagt ihm am Morgen hinter her, findet gefallen an der Theorie,
doch es ist nichts als pure Blasphemie.
Sein Geist ist schwach, sein Herz versiegelt,
Du lädst ihn ein, sprichst Warnung aus,
er erleugnet, er sieht nicht.

Am Abend ist es geschrieben,
das Wissen verblasst und es beginnt,
du kannst hoffen, das dein Rechter gewinnt.

"Es gibt ihn nicht",
"alles ist Zufall",
waren seine Worte,
und es gibt für ihn nur eine Pforte.

Er rennt, er leugnet, er fleht.
Ihm wird klar,
das es die Warheit war.
Eine zweite Chance will er,
"alles besser machen",
doch dein Linker wird es nicht zulassen.

Erwache aus dem Schlaf der Frevler.
Öffne dein Herz, bete um Vergebung.
Gute Taten waschen deine Seele rein,
denn es kann nur der Weg,
des Rechtgeleiteten sein.

 
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