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Brief des iranischen Staatspräsidenten an UN-Generalsekretär

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Von Fatima Özoguz am 18. Juli 2009 15:50:42:

Dr. Ahmadinedschad hat in einem Schreiben an den UN-Generalsekretär seine Verwunderung über das Ausbleiben dessen Stellungnahme zu dem grausamen Mord an Marwa Sherbini erklärt.

Ahmadinedschad unterstrich in diesem Schreiben: „Ist es nicht an der Zeit, bei entschiedener Verurteilung des jüngsten Verbrechens zu fordern, dass die Urheber dieses großen Skandals zur Rechenschaft gezogen und bestraft werden? “ Der Inhalt des Briefes des iranischen Staatspräsidenten an den UN-Generalsekretär lautet übersetzt wie folgt:

Im Namen Gottes des Allbarmherzigen, des Gnädigen!

Geehrter Herr Ban Ki Moon, Generalsekretär der Vereinten Nationen! Die grausame Ermordung von Frau Marwa Sherbini schmerzt die Menschheit und es stehen für sie in diesem Falle eine Reihe von Gesichtspunkten an und Fragen offen. Auf einen Teil von diesen wird nachstehend hingewiesen:

1. Der Deutschlandaufenthalt dieser Frau war gesetzlich berechtigt und sie war in Wahrheit ein Gast dieses Landes. Allerorts auf der Welt, und schon bei Wüstenbewohnern, ist es Sitte, dass Gäste vom Gastgeber geachtet werden und keiner das Recht hat sie anzugreifen.

2. Aufgrund der üblichen gesetzlichen und ethischen Handhabung in allen Justizsystemen wird die Sicherheit des Klägers und des Angeklagten während der Überprüfung der Anklage geschützt. Der Justizapparat ist Zufluchtsort derer, denen einen Unrecht geschehen ist. Während der Gerichtsverhandlung (im Landgericht Dresden) wird jedoch die Klägerin angegriffen, und zwar in Beisein des Richters, und der Attentäter hat gemäß Zeugenaussagen genug Zeit, dem Körper der Betroffenen eine Serie von Messerstichen beizugefügen. Richter, Staatsanwalt, die Geschworenen und die Sicherheitsbeamten schauen dieser schrecklichen Szene zu und unternehmen keine ausreichenden Maßnahmen um sie zu verhindern. Daher steht ernsthaft die Vermutung zur Debatte, dass die Entschlussfassung zu dem Verbrechen bei vorheriger Absprache mit Mitgliedern des Justizapparates und den Sicherheitsbeamten erfolgte, zumal die Justizbeamten, als der Ehemann der genannten Frau aufsteht um sie zu verteidigen, sich nicht auf dessen Seite stellen, sondern auf ihn schießen und ihn schwer verletzen.

Weiter:
http://german.irib.ir/index.php?option=com_content&view=article&id=25666:brief-des-iranischen-staatspraesidenten-dr-ahmadinedschad-an-den-un-generalsekretaer-&catid=95:beitraege

Kommantar: Masha´allah. Es wird endlich Zeit, dass der globalen Weltarroganz Grenzen aufgezeigt werden. Im In- wie im Ausland scheut sich Dr. Ahmadinejad niemals, Klartext zu reden und unangenehme Fragen aufzuwerfen, Allah möge ihn schützen. Umso wichtiger ist das in einer Zeit, in der eine auflagenstarke deutsche Tageszeitung extrem gegen muslimische Frauen hetzt, gerade jetzt, nachdem eine Muslima aufgrund ihres Hijabs ermordet wurde! Eine Verlinkung möchte ich den Lesern nicht zumuten.



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