| >Die sich seit Jahren “neutral“ gebärdende “Amnesty Internation“ outete sich als Unterstützer von Umstürzlern, indem sie den Kapitalfehler der 80er Jahre wiederholte und die Lügengeschichten der Volkmudschahedin ungeprüft als Meldungen herausgab,
In den 80ern ereignete sich noch etwas, das schnell in Vergessenheit geriet: Die Gutachten, die erst Monate danach vorlagen, wurden dem westlichen Medienopfer nie vorgestellt. Sie waren von angesehenen westlichen Experten angefertigt und wiesen nach, dass es ein relativ billiger Fake gewesen war: Dass etwa ein abgerissener Arm seinen Arm nicht am anderen Jeep sondern versteckt unter seiner Feldjacke des "Gequälten" befand, dass die Trennstelle nicht chirurgisch glatt verlaufen wäre, dass die "Basidj" in Wirklichkeit Iraker waren, dass sie sich auf irakischem Gebiet aufhielten und sogar irakische Militärfahrzeuge benutzten. Den auf die Iraner erzeugten Hass konnten die Gutachten nicht mehr zurücknehmen. Bevor die Umstände richtig aufgedeckt werden konnten, beherrschten andere Themen die Schlagzeilen - und die Gemüter der westlichen Medienopfer.
Augen öffnen ja. Aber warum, sollte Gott weltbeherrschenden Netzwerken einen Gefallen tun? Wie nach jedem Mediencoup, insbesondere nach denen gegen den Iran, wird den Medientätern und ihren Hintermännern irgendwann zu viel Licht auf die Ungereimtheiten geworfen. Und damit dies aus den Schlagzeilen kommt, muss irgendein Zauber vorgeführt werden. Warum keine emotionale Doppel-Nebelkerze? Überraschend schnell nach der Iran-Wahl haben wir diesen Zustand dieser Tage erreicht. Fawcetts Tod ereignete sich nach langem Krebsleiden, Jacksons nach mysteriösem Medikamentenkonsum. Gottes Wille oder Mord? Der Tod beider Berühmtheiten hat jedenfalls genau das Mediengewicht, um die Unlauterkeit in der Attacke gegen Iran zu verdecken. Jacksons Tod bietet insbesondere die nötige Nachhaltigkeit. Außerdem wird in den Köpfen der Medienopfer eine Assoziation der Abneigung hängenbleiben: Ahmadinejads Wahlbetrug und der schmerzhafte Tod eines guten Sängers und einer Hollywoodschönheit bleiben gemeinsam in den Erinnerungen.
Makaberer weise wird dann das Notwendige oft mit dem Nützlichen verbunden. So waren die beiden Türme des WTC stark gealtert und hoffnungslos mit Asbest versucht, ein Abriss, über den nachgedacht worden war, hätte niemand finanzieren können! Das Attentat am 11.09. hat also dieses (und noch andere Probleme) nebenbei gelöst.
In Rufweite der USA ereignet sich kein pro-amerikanischer Putsch ohne US-Beteiligung - und ohne US-Timing! Die Zusammenhänge sind im Startbeitrag prägnant und exzellent dargestellt. Der Putsch in Honduras ist ein politischer Gang im medialen Mischkost-Menu, und er knüpft thematisch an das Geschehen im Iran an. Honduras wird allerdings nicht im Geringsten das Gewicht von Iran zugestanden. Ebenso wenig wie Nicaragua oder Grenada. Dafür kann man mit dem Honduras-Putsch ausloten, wie weit man in der Meinungsbeherrschung gehen kann und wie weit sich Erkenntnisfähigkeit in der Masse einstellt. An jedem Internet-Artikel unserer Tageszeitungen sind praktischer weise gleich Feedback-Foren angehängt, in denen gutgläubige Besucher wertvolle Rückmeldungen zur Effektivität der Meldung geben. Man sollte sich daher gut überlegen, was man wirklich erreicht, wenn man den Bildern und Spiegeln geistreiche Leserbriefe mailt. Oder ob man seine Meinung besser in einem geeigneten und bekannten Forum einstellt.
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- Re: Das US-HollywoodState-Department Martin Behrendt 01.07.2009 09:29
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