| Zum Thema dieses Artikels paßt ein m. E. lesenswerter Artikel der FAZ von Jörg Bremer (Haessliche Bilder). Dort wird geschildert, welche innerisraelischen Kommunikationsmechanismen nach dem Libanonkrieg geändert wurden, um die Botschaft im israelischen Sinn zu dramatisieren. Und daß derzeit in westlichen Massenmedien der israelischen Perspektive etwa die dreifache Sendezeit gewidmet wird verglichen mit der palästinensischen Perspektive. Die FAZ selber hat, nebenbei gesagt, bei ihren sämtlichen Artikeln zum israelischen Agressionskrieg die Leserkommentarfunktion gesperrt. Warum wohl? Hier sind in der Tat gerade uralte und ehrwürdige Regeln des Diskurses über Bord gegangen (auditur et altera pars), auf die zu verzichten bisher undenkbar gewesen wäre. Friede sei mit Ihnen |
