| Frage zu Antisemitismus und Antizionismus Zwar wird der Begriff Antisemitismus zunehmend von Zionisten als Keule gegen Israelkritiker missbraucht, aber auch ohne diesen Missbrauch ist nicht zu leugnen, dass es tatsächlich Antisemitismus gibt. Und so gehört es zum Repertoire eines jeden anständigen Bürgers, sich gegen “Rassismus und Antisemitismus“ zu stellen. Erstaunlicherweise fällt dabei kaum jemanden auf, dass selbst bei dem Widerstand gegen Rassismus eine Art neuer Rassismus betrieben wird, indem der Rassismus gegen Juden getrennt genannt, also “separiert“ wird. Man spricht ja auch nicht von “Rassismus und Antimuslimismus“ oder “Rassismus und Antitürkentum“. Warum aber wird von “Rassismus und Antisemitismus“ gesprochen, und worin unterscheidet sich der Rassismus gegen Juden von dem Rassismus gegen andere Volksgruppen? Manche behaupten, dass die Besonderheit des Antisemitismus u.a. darin liegt, dass man Juden so ziemlich jede Schandtat der Welt zuschreibt, darunter die Weltherrschaft anstreben zu wollen und alle anderen Menschen beherrschen zu wollen, die Finanzwelt zu beherrschen usw.. Aber sämtliche derartige Vorwürfe sind durchaus nicht auf Juden beschränkt. So wird z.Z. in der westlichen Welt eher Muslimen vorgeworfen, die Welt beherrschen zu wollen, in manchen Ländern mit christlicher Minderheit glaubt die Bevölkerungsmehrheit, dass die Christen das Geld beherrschen usw.. Gleichzeitig muss man zugeben, dass der Begriff “Rassismus“ ohnehin ein etwas missverständlicher Oberbegriff für das Verhalten mancher Bevölkerungsgruppe gegenüber “anderen“ ist. Zunächst einmal beinhaltet das Wort den Begriff “Rasse“. Doch Rassen von Menschen gibt es aus Sicht des Islam nicht. Wir sind alle Kinder Adams und Evas und damit alle von der gleichen “Rasse“! Und die Menschen nach ihrer Hauptfarbe zu unterscheiden erscheint genau so absurd, wie die Unterscheidung nach der Augenfarbe. Doch selbst wenn man glauben sollte, dass Menschen in “Rassen“ unterteilbar sind, richtet sich nicht jeder Rassismus gegen eine “Rasse“. So könnte z.B. die Ablehnung von “Schwarzen“ mit Rassismus beschrieben werden, und die Ablehnung von Türken nur noch teilweise (die haben ja alle einen Schnauzbart), aber die Ablehnung von Holländern durch Deutsche und umgekehrt ist kaum mit “Rasse“ zu begründen, singen doch Holländer vom “deutschen Blut“ in ihrer Nationalhymne. Ein Teil des heute real existierenden “Rassismus“ ist also auch die missbräuchliche Verwendung von Nationalismus bzw. die daran gekoppelte Ablehnung von anderen Nationen. So mag z.B. die Vorstellung, dass Deutsche im Schnitt fleißig sind und Türken im Schnitt faul, teilweise einen gefühlten Hintergrund haben, aber pauschalisiert so zu denken ist eben Rassismus, zumal es sicherlich nicht für alle gilt und der gleiche Türke, der in der Türkei möglicherweise faul ist, in Deutschland plötzlich extrem fleißig werden kann. Rassismus in seiner heutigen Verwendung richtet sich also nicht nur gegen eine “Rasse“, sondern u.U. auch gegen eine Nation, eine Religion, eine Menschengruppe schlechthin, die sich in irgendeiner Form von der eigenen unterscheidet bzw. man die Vorstellung hat, dass sie sich davon unterscheidet. Daher stellt sich die Frage, warum Antisemitismus, nicht genau wie Antischwarzentum, Antitürkentum, Antimuslimismus usw. unter dem Dachbegriff “Rassismus“ zusammengefasst werden kann, sondern stets separat genannt wird. Die Antwort auf obige Frage ist zumindest in Deutschland teilweise mit der eigenen Geschichte zu erklären; aber eben nur in Deutschland. Was aber führt in anderen Ländern zur gesonderten Betrachtung des Antisemitismus? Das Problem bei der Beantwortung dieser Frage ist, dass dafür zunächst der “Semit“ zu definieren ist, um zu verstehen, wogegen sich eigentlich der Antisemitismus richtet. Hier soll allerdings nicht auf die missverständliche Nutzung des Begriffs eingegangen werden, wonach ja auch Araber Semiten sind. Vielmehr soll hier wirklich die Frage aufgeworfen werden, wer eigentlich ein Jude ist? In dem Moment, in dem man allerdings die Frage stellt, wer ein Jude ist, begibt man sich auf ein extrem gefährliches Glatteis, dessen Wirkung genau von denjenigen missbraucht wird, die eine differenzierte Betrachtung der Begriffe gar nicht wünschen. Hitler hat nicht nur den Begriff pervertiert, indem er auch noch Halbjuden usw. einführte, sondern Juden derart verfolgt, dass heute in Deutschland eine differenzierte Betrachtung zum Thema extrem schwierig ist. Würde man einen Muslim oder Christen in Deutschland fragen, was ein Jude ist, dann müsste er schlicht antworten, dass ein Jude ein Anhänger der Religion des Judentums ist. Im islamischen Sprachgebrauch werden sie “Anhänger des Propheten Moses“ genannt. Das ist auch die wohl nachvollziehbarste Definition. So lange jemand an das Judentum glaubt (unabhängig davon, wie praktizierend er ist), ist er Jude. Nimmt er aber z.B. den Buddhismus, das Christentum oder den Islam an oder wird gar Atheist, dann wäre er kein Jude mehr. Sicherlich gibt es im Bezug auf das Judentum dann die kritische Frage zum Verständnis der “Auserwähltheit“ der Juden von Gott und die Einstellung zu Nichtjuden, den Gojim. Aber da es sich um eine geistige Auserwähltheit handelt, unterscheidet sie sich kaum von dem Verständnis im Christentum (Christen werden ja auch durch ihren Glauben an Jesus gesondert erlöst) oder im Islam, und in allen Religionen ist der Glaubensbrüder näher, als der Glaubensfremde. Dieser religiöse Charakter beinhaltet keine nationale Komponente und ist nur im Zusammenhang mit der Jenseitsvorstellung nachvollziehbar. Sie entstand in allen drei abrahamitischen Religionen zu einer Zeit, in der es den Begriff Nation im heutigen Sinn noch gar nicht gab. Dementsprechend gibt es jüdische Deutsche, wie christliche Deutsche und muslimische Deutsche; die Nationalität ist Deutsch, die Religion Christentum, Islam oder eben Judentum. Nur Rassisten werden einem Muslim oder Juden absprechen, Deutscher sein zu können; derartige Rassisten sind tatsächlich auch Antisemiten wie sie auch Antimuslime sind. So kann Judentum als Religion nicht der Grund für die gesonderte Betrachtung von Antisemitismus sein, denn die Ablehnung z.B. des Islam in Europa ist heute viel größer als die des Judentums, dennoch wird sie nicht gesondert erwähnt. Zionisten haben eine andere Definition von Juden: Gemäß der Vorstellung der meisten Zionisten ist das “Judentum“ eine Art “Rasse“. Jude ist, wer von einer jüdischen Mutter abstammt, völlig unabhängig von seinem Bekenntnis. Es spielt dabei keine Rolle, ob die betreffende Person an das Judentum glaubt oder nicht. Er kann Atheist sein oder Buddhist, er ist Jude, weil er von einer jüdischen Mutter abstammt. Selbst wenn er das Christentum annehmen würde, würde er Jude bleiben. Das ist zweifelsohne ein zumindest “nationalistischer“, wenn nicht gar “rassistischer“ Ansatz, der zu sehr merkwürdigen Blüten führt: Nach dieser Vorstellung gibt es keinen jüdischen Deutschen, sondern höchstens Juden in Deutschland. Jude bleibt nach dieser Vorstellung immer Jude und kann niemals Deutscher sein. Für die Vertreter dieser Ansicht gibt es auch keinen zum Islam konvertierten Juden, da das Judentum ja nicht Religion ist; er wäre quasi ein muslimischer Jude. Rassistische Elemente werden mit nationalistischen Elementen vermischt. Judentum ist dann Rasse und Nation mit der Option eine Art Nationalreligion zu haben. Letzteres aber muss nicht befolgt werden, um Jude zu sein. Zyniker könnten meinen, dass heutige Zionisten den Rassenwahn Hitlers nachahmen. Durch die Kombination von Nation, Rasse und Religion werden durch Vertreter des Zionismus vielen Juden Dinge zugestanden, die Christen und Muslime nicht zugestanden werden. So sollen sich z.B. Christentum und Islam aus der Politik raushalten bzw. Politik und Religion nicht vermischen. Hingegen sind die sichtbaren Vertreter des Namens des Judentums in Deutschland in der öffentlichen Wahrnehmung fast ausschließlich politisch tätig und kaum religiös, ohne dass es beanstandet wird. Christen und Muslime sollen die Freiheit haben, die Religion wechseln zu können. Von Juden wird das nicht verlangt, da es nach dieser Auffassung ja keine Religion ist. So verliert z.B. ein Jude, der in den USA lebend zum Christentum konvertiert, nicht das Recht, die israelische Staatsbürgerschaft zu erhalten. Für einen Zionisten ist die Forderung von Muslimen, dass Juden, Christen und Muslime im Nahen Osten gleichberechtigt zusammenleben sollen, nicht verständlich, denn er kann bereits die gemeinsame Nennung bzw. Gegenüberstellung nicht nachvollziehen. Für ihn gibt es Juden und Araber in der Region; eine Sprachregelung, die von fast allen westlichen Medien übernommen wird. Dass auch ein Jude Araber sein könnte, ist für ihn nicht Gegenstand der Betrachtung, da ein Jude zuallererst Jude ist, und Araber haben ja hinreichend Staaten, in die sie gehen könnten (so die Argumentation), wohingegen Juden eben nur den einen Staat haben. Deshalb sollen Araber den Juden ihren Nationalstaat lassen, in dem Araber bestenfalls Bürger zweiter Klasse sein können, da sie nicht der gleichen Nation angehören (selbst wenn sie die gleiche Staatsbürgerschaft haben). Für manchen nicht in der Region beheimateten Zionisten ist es auch selbstverständlich, dass er sich für Israel einsetzt, völlig unabhängig davon, welche Staatsangehörigkeit er besitzt. So hat z.B. der Stabschef des neuen US-Präsidenten als Freiwilliger die israelische Armee im Krieg unterstützt. Man stelle sich einmal vor, ein muslimischer Deutscher würde als freiwilliger bei einer militärischen Auseinandersetzung (unabhängig davon wer im Recht ist) die türkische Armee unterstützen, um dann höchste politische Positionen in Deutschland anzustreben. In diesem Zusammenhang wird dann auch jeder US-Administration von Antizionisten vorgeworfen zionistisch orientiert zu sein. Dabei wird dann aber wieder die missverständliche und undifferenzierte Begrifflichkeit des “Einflusses der Juden“ verwendet, wenn auch in jüngster Zeit zunehmend von der “Israel-Lobby“ die Rede ist. Es handelt sich eben nicht um den Einfluss von Juden, sondern von Zionisten. Vor diesem Hintergrund sind aber auch die teils sehr heftig geführten Auseinandersetzungen unter Juden selbst zu betrachten. Wenn z.B. Zionisten den antizionistischen Juden Selbsthass vorwerfen, dann ist das begründet im nationalen und zuweilen rassistischen Verständnis des Judentums durch Zionisten, nicht in einem religiösen. Denn schließlich hassen antizionistische Juden ja nicht die Religion des Judentums, sondern den daran missbräuchlich durch Zionisten gekoppelten Nationalismus und eben auch Rassismus mit all ihren Auswirkungen im für alle drei abrahamitischen Religionen Heiligen Land. Die Frage nach der Identität des Judentums bzw. der Juden ist immanent wichtig für den Weltfrieden, betrifft sie doch die sensibelste Region der Welt, in der die längste Besatzung unserer Zeit zu beobachten ist. Entsprechend obiger Betrachtung stellen sich Zionisten mehr oder weniger hinter jedes Verbrechen, das im Rahmen der Besatzungspolitik Israels verübt wird, während die differenzierter an die Thematik herangehenden Juden, nicht wünschen, dass jene Verbrechen in ihrem jüdischen Namen verübt werden. Für den Bestand des Zionismus ist es aber von großer Bedeutung, dass Judentum und Zionismus gleich gesetzt werden, damit das Unrecht, welches vom Zionismus ausgeht, mit massivem Einsatz der Antisemitismuskeule totgeschwiegen werden kann. Kritikern wird pauschal Antisemitismus vorgeworfen, obwohl es in der Debatte nie um die Religion des Judentums geht! Das Judentum ist aber eine Religion von mehren Tausend Jahren, während der Zionismus in seiner heutigen Form erst gut ein Jahrhundert existiert. Die Auseinandersetzung zwischen “ethnisch“ denkenden Israelis und religiös denkenden Juden ist allerdings älter und wird sogar im Heiligen Koran dargelegt, indem zwischen “Judentum Praktizierenden“ (im arabischen als Verb) und den “Kindern Israels“ unterschieden wird. So heißt es z.B. im Heiligen Koran: „Diejenigen, die glauben, und diejenigen, die Judentum praktizieren, und die Nazarener (Anhänger Jesu von Nazareth) und die Säbier, all die, die an Gott und den Jüngsten Tag glauben und Gutes tun, erhalten ihren Lohn bei ihrem Herrn, sie haben nichts zu befürchten, und sie werden nicht traurig sein (2:62).“ Es heißt aber auch: „Verflucht wurden diejenigen unter den Kindern Israels, die ungläubig waren, durch den Mund Davids und Jesu, des Sohnes Marias. Dies dafür, dass sie ungehorsam waren und immer wieder Übertretungen begingen (5:78).“ Auf der Seite der Muslime, insbesondere der unter Besatzung groß werdenden Palästinenser, ist festzustellen, dass obige Unterscheidung nur bei den wenigen existiert, die die Gelegenheit hatten, mit jüdischen Widerstandsgruppen gegen Zionismus Kontakt aufzunehmen. Und die kaum zu übersehende Unterscheidung im Heiligen Koran ist nicht immer bekannt, selbst wenn sie von den Gelehrten gepredigt wird. Für die meisten Palästinenser ist jeder Jude ein Zionist; da er nur die Besatzung kennt und auch nie Gelegenheit hatte, mit Juden im Ausland Kontakt aufzunehmen. Viele Muslime in anderen Ländern, insbesondere in den weniger gebildeten Schichten, denken ähnlich. Insofern liegt tatsächlich eine Art Antisemitismus vor, allerdings eine Art, die nach Beendigung von Besatzung und Verbreitung von Bildung leicht unterbunden werden könnte. Die bestehende Situation wird von Zionisten dazu missbraucht, allen Palästinensern, zuweilen dem Islam überhaupt, Antisemitismus vorzuwerfen. In Wirklichkeit ist aber der Zionismus eine nationalistische Ideologie mit rassistischen Zügen und eben keine Religion, wohingegen das Judentum eine Religion ist. Viele Zionisten vertreten die Meinung, dass eine bestimmte auf Abstammung beruhende Bevölkerung – völlig unabhängig davon welche Staatsbürgerschaft sie hat und welchem Bekenntnis sie folgt – ein Sonderrecht im Heiligen Land genießt und mehr Rechte hat, als die seit Jahrhunderten dort lebende einheimische Bevölkerung, die nicht von Juden abstammen. Das ist ein sehr wichtiger und wesentlicher Unterschied zur Religion des Judentums, dem solch ein Ansatz nicht pauschal vorgeworfen werden kann und darf, selbst wenn es auch religiös orientierte Juden geben sollte, die ähnlich denken. Wenn sich also jemand gegen Rassismus wehrt, dann muss er sich auch gegen den Zionismus wehren, der durch seinen auf Abstammung begründeten Nationalismus eine Form des Rassismus darstellt. Es ist nicht möglich, glaubhaft Antirassist zu sein und gleichzeitig den Zionismus und seine Ideen zu vertreten. Die stets duale Nennung von “Rassismus und Antisemitismus“ dient wohl auch dazu, darzulegen, dass jegliche Gegnerschaft gegen Juden (ob Zionist oder nicht) Rassismus sei. Dabei wird verschwiegen, dass ein Teil derjenigen, die im missbrauchten Namen von Judentum Zionismus verbreiten, selbst Rassisten sind. Daher ist jemand, der Antizionist ist, nicht gleichzeitig Antisemit, selbst wenn viele Zionisten sich als Juden sehen. Die Gleichsetzung von Antizionismus und Antisemitismus ist zum Schaden von Juden und zum Vorteil von Zionisten. Somit entpuppt sich diese Gleichsetzung als eine perfide Form von Antisemitismus, die von Zionisten praktiziert wird. Es ist nicht nur Aufgabe von Juden, sondern aller Antirassisten, diese feine aber sehr wichtige Unterscheidung offen zu legen, um den Zionismus zu entlarven. Es wäre ein Schritt zu einem aufrichtigen Antirassismus, der den tatsächlichen Antisemitismus umfasst. Und die Zeit ist mehr als reif dafür, dass Juden, Christen und Muslime gemeinsam die Probleme dieser Welt in die Hand nehmen und lösen, da das Potential dazu vorhanden ist. Beispielsweise gibt es das Zinsverbot sowohl in der Bibel als auch im Heiligen Koran. Es wird Zeit, dem auf Zinsen beruhenden Kapitalismus ein besseres System entgegen zu stellen, um auch dem jüdisch-christlichen Erbe des Landes wirklich Rechnung zu tragen, das heute durch ein muslimisches Erbe bereichert wird. Und es sollte nicht weiter verwundern, dass Zionisten auch in dieser Auseinandersetzung zu den härtesten Verfechtern des Kapitalismus gehören werden; zu den Verfechtern eines auch gegen die Religion des Judentums gerichteten Wirtschaftssystems. Allein damit beweisen sie, wie wenig sie von der eigenen Thora und damit dem Judentum halten.
Das Judentum Mose, das Christentum Jesu und der Islam Muhammads treten für den gleichen Frieden ein, der die Menschen in beiden Welten vor Unterdrückung schützt. Zionisten, Kreuzzügler und Wahabiten verbreiten hingegen im missbrauchten Namen des Judentum, des Christentums und des Islam nur Hass, um eine gespaltene Menschheit beherrschen zu können. Doch ihre Zeit ist abgelaufen und eine neue Zeit der Hoffnung steht vor der Tür. |
- Re: Frage zu Antisemitismus und Antizionismus Hassan Mohsen 22.11.2008 11:23
(0)
