| Salam alaikum
wir haben doch ein Beispiel aus der realen Welt. Iran hat seine Beziehungen zu Israel und USA abgebrochen,
und das Volk war zu großen Einschränkungen bereit. Ich zitiere die Aussage einer Iranerin, die im übrigen keine Berühmtheit
war, sondern ein Mitglied einer Initiative, die Kleidung für Soldaten an der Front herstellte:
"Wir sind selbst bereit, nur einmal am Tag zu essen, um nicht mehr von Amerika abhängig zu sein." Wären wir das?
Noch nicht einmal bei mir bin ich da so sicher, schon gar nicht bei der Mehrheit der Deutschen, die erst revoltieren werden,
wenn es kein Bier und keinen Fußball mehr gibt, wenn überhaupt. Auch die meisten Muslime sind hierhergekommen,
um der Armut zu entfliehen, werden sie dann jemanden wählen, der ihnen noch größere Armut "verspricht"? Ich glaube nicht.
Ganz davon abgesehen, dass so ein Bundeskanzler vermutlich bald einen "tragischen Unfall" erleiden oder das gesamte Land wie damals Iran
mit Krieg überzogen werden würde. Aber solange wir nicht zu den enormen Einschränkungen wie im Text genannt bereit sind,
brauchen wir auch gar nicht erst das Kommen Imam Mahdis zu wünschen. Es ist eine schmerzliche Wahrheit, dass wir wohl noch nicht soweit sind
und noch einen weiten Weg zur Selbstentwicklung vor uns haben!
wa salam |