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Mit Lügen(Gift) wurde Juschtschenko 2004 Präsident der Ukraine und will es bleib

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Von Brigitte Queck am 03. Januar 2010 18:48:39:

Mit Lügen (Gift) wurde Juschtschenko 2004 Präsident der Ukraine und will es bleiben
Übersetzung des Artikels „Über Dioxin entscheidet man im Frühjahr“ von Pawel Dulmann aus der „Rossijskaja gazeta“ vom 18.12.09

Die provisorische Ermittlungskommission des ukrainischen Parlaments, die die Umstände der Vergiftung Juschtschenkos im Jahre 2004, dem Jahr seines Amtsantritts als ukrainischer Präsident untersuchen soll, forderte bereits im September 2009 in seiner Pressemittteilung „die Generalstaatsanwaltschaft und den Sicherheitsdienst der Ukraine auf, ein Strafverfahren wegen Vortäuschung einer Dioxin-Vergiftung von Viktor Juschtschenko einzuleiten und der Leiterin der Ermittlungsgruppe der Generalstaatsanwaltschaft, Galina Klimowitsch, zu kündigen“ . Die Kommission verfüge über ausreichendes Beweismaterial, die den Fakt von Manipulationen der Blutproben des Präsidenten nahe legen.
„Außerdem verfügt die Kommission über Dokumente, die beweisen, dass die frühere US-Bürgerin und jetzige Gattin des ukrainischen Präsidenten, Catherine Juschtschenko, während der Wahlkampagne Vertreter von US-Geheimdiensten zu Rate gezogen und von ihnen Hilfe bekommen hat“ hieß es darin.
Pawel Dulmann schrieb darüber in seinem Beitrag Ende Dezember 2009 „Über Dioxin entscheidet man im Frühjahr“:
„Die Werchownaja rada (ukr. Parlament) hat den Zwischenbericht der provisorischen Parlamentskommisssion hinsichtlich der Umstände, die mit der Vergiftung zusammenhängen, nicht angenommen, sondern hat die entgültige Entscheidung darüber auf das Frühjahr vertagt.
Die Kommisssionsmitglieder überzeugten ihre Kollegen- Abgeordnete, innerhalb einer Stunde, dass es eine bewusst herbeigeführte Vergiftung Juschtschenkos nicht gegeben hat.
Die Version über das ihm ins Essen geschüttete Dioxin, das bei ihm eine nicht rückgängig zu machende Veränderung des Äußeren des zukünftigen Präsidenten bewirkt hätte, sei ihrer Meinung nach durch Verwandte Juschtschenkos inspiriert worden. Darauf besteht der ehemalige Mitarbeiter Juschtschenkos, David Schwanija, der bis zum Jahre 2004 seinem Stab der Wahlkommission angehört hatte....
Außerdem hat der Leiter der Kommission, Abgeordneter der Partei der Regionen, Wladimir Siwkowitsch, die Aufmerksamkeit der Abgeordneten auf die merkwürdige Rolle eines ehemaligen Mitstreiters von Juschtschenko, Roman Swaritsch, in dieser Angelegenheit gelenkt.
Es war eben dieser Swaritsch, der sogleich nach der Erkrankung von Juschtschenko aus irgendeinem Grunde dessen Blutproben in die USA brachte.
Danach seien diese Proben, offiziell von niemandem überprüft, zu einer Analyse in ein europäisches Laboratorium gelangt. Erst dort wurde in ihnen Dioxin festgestellt.
Was Swaritsch mit dem Blut Juschtschenkos in den USA zu suchen hatte, bleibt ein Geheimnis.
Er selbst begründet diese Reise damit, dass in dem Wirrwar vor den Wahlen niemand gewusst habe, wo und wie man Analysen machen solle. Um einer Provokation auszuweichen, habe man das Blut weit weg von der Ukraine gebracht, in die „kleine“ Heimat von Swaritsch.
Dort auch hat das seltsame Telefongespräch stattgefunden, in dem zwischen ihm und einer gewissen Marta die Rede von Blut war. Die Aufzeichnungen des Gesprächs befinden sich in den Händen der Kommisssion.
Die Abgeordneten nehmen an, und das beweist die Aussage der phonoskopischen Expertise, dass Marta niemand anderes ist, als die Ehefrau von Juschtschenko, Jekaterina Tschumatschenko.
Es gibt auch eine Version, die übrigens mit Vehemenz von der Gattin des Präsidenten bestritten wird, dass diese zu ihrer Zeit, als sie noch US-Bürgerin war, mit der CIA zusammengearbeitet hat und Marta nur ihr Synonym war.
Es ist sonderbar, dass Swaritsch seinen Besuch in den USA und auch den Fakt des Gesprächs mit Marta nicht ableugnet.
Freilich war das seiner Meinung nach nicht die Frau Juschtschenkos, sondern seine Verwandte, die zu den Geheimdiensten keinerlei Bezug hat....
Die Kommisssion forderte die Generalstaatsanwaltschaft auf, die Leitung und die Zusammensetzung der ( offiziellen ) Untersuchungsgruppe zu ändern, die ihrer Meinung nach die Angelegenheit hinauszieht und Tatsachen fälscht.
Der Vorschlag von „Unsere Ukraine“ die (Parlaments)kommission aufzulösen, erhielt nicht die Mehrheit der Stimmen (im Parlament). Deshalb setzen die Abgeordneten ihre Arbeit über die Aufklärung der Umstände der Vergiftung Juschtschenkos bis zum März, dem Termin über die offizielle Beendigung der Parlamentsuntersuchungen, fort.“
Übersetzung aus dem Russischen: Brigitte Queck



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