| Es gibt nicht nur Auszahlungsprobleme, sondern auch die vielversprochene Einlagensicherung für den Fall einer Finanzkrise, ist nicht sicher. Herr Harald Uhlig, Professor am Department of Economics der University of Chicago, rechnet es uns in seinem Artikel vor. Und weil er die Wahrheit schreibt, wurde sein Artikel vom „Handelsblatt“ zensiert und gelöscht. Nicht nur das, er muss nun seinen komletten Blog einstellen. Diesen Artikel findet man nur noch über den Cache von Google. Ein Grund mehr, auf seinen Text hier im Forum nochmal hinzuweisen. Die Welt-Finanzkrise: Wie sicher sind Sparkonten in Deutschland? ...Nur eines sollte klar sein. Wenn Sie ein größeres Konto bei einer der 20 größten Banken Deutschlands haben, und die vollmundigen Zusicherungen lesen, dass Konten bis zu 30 Prozent des haftenden Eigenkapitals durch den Einlagensicherungsfonds geschützt sind, dann dürfen Sie wohl jetzt – aus all den Informationen, die uns der Bankenverband freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat – schließen, dass diese Zusicherung Schall und Rauch sind. Im Fall einer systemischen Finanzkrise, und selbst im Fall einer extremen Schieflage einer einzigen Großbank, ist die Einlagensicherungsfond weit davon entfernt, diese Zusage einhalten zu können...
Es könnte also durchaus sein, dass die Menschen dann zum Dritten mal, wie zuvor zum 1. und 2. Weltkrieg, vor verschlossenen Banken stehen und nicht an ihre Guthaben gelangen. |
