| >ich vermisse in den Medien sowieso die Diskussion über die "Produktivität" von solchen Geistesgrößen wie Sarrazin, statt dessen re- agieren wir nur und rechtfertigen uns verzweifelt, dass wir ja doch irgendwie eine Existenzberechtigung haben in Deutschland. So weit ist es gekommen. Wer außer dem kranken kapitalistischen System braucht überhaupt Leute wie Sarrazin, und mit welchem Recht werden sie - aus unseren Steuergeldern! - mit so fürstlichen Gehältern gepäppelt? Statt mal wieder auf Migranten herumzuhacken, sollte Deutschland sich wirklich überlegen, inwieweit es Sarrazins noch leisten kann. Man kann nicht erwarten, dass Medien nur über ein einziges Thema sprechen. Auch die Bevölkerung schaltet irgendwann ab. Das ist eine Wechselwirkung und nicht nur die Schuld der Meinungsmacher. Der Kapitalismus ist ein großes Hauptthema, dass in den vergangenen Wochen ausführlich besprochen wurde. Aber es gibt eben auch viele andere bedeutende Themen, die man nicht außer acht lassen sollte und die mit dem Kapitalismus zusammen hängen. Als gesellschaftlicher Aufklärer muss man sich bemühen diese Zusammenhänge immer wieder neu heraus zu arbeiten. |
