Boykott gegen die taz wegen Entgleisung gegen Islam und Muslime
In der Ausgabe der taz (tageszeitung), Ausgabe Berlin, taz Nr. 6372 vom
14.2.2001, Seite 19, 30 Zeilen TAZ-Bericht wurde unter dem Artikel "Mullahs
immer klüger Indisches Erdbeben entstand durch das Fernsehen" eine so üble
Beleidigung gegen den Islam und die Muslime veröffentlicht, dass es und peinlich ist,
diese hier wiederzugeben. Die Beleidigung ist derart, wie wir sie in nunmehr 20 Jahren
Studium der Medien noch nicht erlebt haben und übertrifft sogar Rushdie. Man kann sich
bei Bedarf selbst im Archiv der taz informieren.
Daher empfehlen wir den Boykott der taz und aktiv von jeglichem Kauf dieser
Zeitung, die solche teuflischen Aussagen von sich gibt, abzuraten!
Muslim-Markt-Boykott gegen die taz wird aufrecht erhalten
(Rundmail des Muslim-Markt vom 25.7.2003)
Im Namen des Erhabenen
Sehr geehrte Geschwister im Islam, as-salamu-alaikum.
In letzter Zeit haben wir einige Male die Bitte unserer Leser
erhalten, den Boykott gegen die taz abzubrechen, da zum einen der Anlass
schon über zwei Jahre zurück liegt,
siehe: http://www.muslim-markt.de/boykott/taz.htm (siehe oben)
und zum anderen gerade die taz beim Kopftuchthema und einigen anderen
die Muslime direkt betreffenden Themen eine teilweise erstaunlich
differenzierte Haltung eingenommen habe. Der Muslim-Markt bestreitet
dieses nicht! Aber zum einen hat sich bis heute kein
"Offizieller" von der taz für die damalige Entgleisung
entschuldigt oder irgend einen vernünftigen Weg der Verständigung
gesucht, und zum anderen bricht die eigene teilweise extrem bürgerfeindliche
Haltung der taz immer wieder durch. Denn gestern hat die taz nicht nur
die allermeisten deutschen Muslime in diesem Land sondern gleich auch
jeden fünften Bundesbürger überhaupt öffentlich beleidigt!
[Zitat] Viele Deutsche mit Dachschaden
HAMBURG dpa Fast jeder fünfte Deutsche (19 Prozent) vermutet die
US- Regierung als Urheber der Terroranschläge vom 11. September 2001.
Das ergab eine gestern veröffentlichte repräsentative Umfrage der
Zeit. Bei den Jüngeren ist die Zahl sogar noch höher: Fast jeder
dritte Deutsche unter 30 Jahren hält es für möglich, dass die
US-Regierung die Anschläge auf das World Trade Center und das Pentagon
selber in Auftrag gegeben hat. 78 Prozent der Befragten in diesem Alter
glauben auch, aus Fernseh- und Presseberichten nicht die volle Wahrheit
über die Attentate erfahren zu haben. Deutliche Unterschiede zeigen
sich zwischen Ost- und Westdeutschland. Während in den alten
Bundesländern nur 16 Prozent aller Befragten an eine Verschwörung der
Regierung George W. Bush glauben, sind es in den neuen Bundesländern
mit 29 Prozent fast doppelt so viele. Die deutliche Mehrheit aller
Deutschen (68 Prozent) ist der Ansicht, über die wahren Details hinter
den Anschlägen nicht vollständig informiert zu sein. Befragt wurden
gut 1.000 Bundesbürger. taz Nr. 7112 vom 24.7.2003, Seite 7, 36 Agentur
[Zitat Ende]
Quelle:
http://www.taz.de/pt/2003/07/24/a0047.nf/textdruck
Es ist wirklich mehr als erstaunlich, dass bei der vorliegenden mehr
als unklaren Sachlage zum Thema, eine kritische Haltung eines Teils der
Bundesbürger derart grausam diffamiert wird, und alle kritischen
Bürger, die nicht dem gleichgeschalteten Einheitsjournalismus glauben,
als verrückt bezeichnet werden! Selbst wenn eine Schlussfolgerung mit
der eigenen Meinung nicht übereinstimmt, muss doch der Andersdenkende
nicht gleich einen "Dachschaden" haben! Diese Art von
"kommentierter Berichterstattung", die sonst nur in den
Totschlägerargumenten der Bild-Zeitung derart deutlich zu Tage tritt,
verdeutlicht den Charakter dieser Zeitung und seiner Redaktion, die
solche Schlagzeilen zulässt. Daher sieht sich der Muslim- Markt in
seiner Einschätzung dieser offensichtlich bürgerverachtenden Zeitung
bestätigt.
Mit herzlichen Grüßen von
Ihrem Muslim-Markt-Team
taz mach sich einmal mehr lustig über Gottesehrfürchtige Menschen!
(Rundmail des Muslim-Markt vom 19.8.2005)
Manchmal (aber immer seltener) wird der Muslim-Markt immer noch
gefragt, warum wir ausgerechnet die taz auf unserer Boykottliste haben,
denn jene Zeitung würde mit unseren restlichen Boykottaufrufen nicht ein
Einklang zu bringen sein. Die Begründung für unsere Ablehnung haben wir
bereits unter:
http://www.muslim-markt.de/boykott/taz.htm
detailliert
dargestellt. Heute hat die taz einmal mehr unser Einschätzung einer
offenen Feindseligkeit bestätigt: Die Titelseite enthält in großen Lettern
mit Bezug auf den Weltjugendtag der katholischen Kirche in Köln die
unübersehbare Schlagzeile Wenn Gott das noch erlebt hätte.
Man kann links oder rechts sein, konservativ oder progressiv,
wertebewusst oder werteablehnend, man kann für oder gegen jeglichen
Glauben sein, aber es kann nur einen einzigen Grund geben, den Glauben so
vieler Menschen öffentlich lächerlich zu machen, und das ist die offene
Verachtung gegen Gottesehrfurcht. Aber selbst wenn man die Gottesehrfurcht
so sehr verachtet, dann muss man es doch nicht in Schlagzeilen umsetzen!
In keiner anderen uns bekannten deutschen Zeitung (auch nicht in den noch
viel linkeren) können wir in regelmäßigen Abständen solch eine
Verachtung und Respektlosigkeit gegen gottesehrfürchtige Menschen sehen.
Und zweifelsohne richtete sich die Verachtung gegen die Menschen, denn an
Gott glauben die Schreiber ja offensichtlich nicht.
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