Die Springer-Presse wurde von Axel Cäsar Springer nach dem Krieg begründet und stellt
derzeit das wohl mächtigste Sprachrohr zionistischer Interessen in Deutschland dar. Axel
Springer hat niemals ein Geheimnis aus seiner extremen und einseitigen Unterstützung für
"Israel" und den Zionismus gemacht. So hat er z.B. das oberste Stockwerk des
Springer-Hauses ganz dem Zionismus und "Israel" gewidmet und dort eine
Ausstellung diesbezüglich eingerichtet. Von Anfang an schrieb seine Presse für
"Israel" und gegen Palästina.
Bereits bei seinem ersten Besuch in Israel 1966 spendete Springer rund 3,6 Millionen DM
für das Israel Museum (das war damals noch viel mehr wert). Seine Großzügigkeit
gegenüber allen zionistischen Organisationen und Organisationen, die "Israel"
nahe stehen hatte auch später bestand. So konnte z. B. die Shoah GmbH
mietfrei ein paar Räume in einem Springer-Haus nutzen. Springer trägt auch alle
Bürokosten, vom Aktendeckel bis zur Telefonrechnung, die bei der Shoah GmbH anfallen.
Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Pseudostaates "Israel" widmete der
Springer-Verlag eine Ausstellung des Fotografen Micha Bar-Am der Staatsgründung in der
Axel-Springer-Passage in Berlin.
In 2000 präsentiert der Axel Springer Verlag in einer Deutschland-Premiere die
Ausstellung Judaica Ewiger Inhalt in neuer Form" der Bezalel Academy of
Arts and Design Jerusalem. Die Ausstellung, die der Axel
Springer Verlag in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Hamburg
(DIG)
realisiert, präsentiert rund 150 Kultgegenstände für den Gottesdienst in Synagogen oder
den häuslichen Gebrauch.
Die Israelis haben ihm sein sehr einseitiges Engagement für "Israel" durch
zahlreiche Preise gedankt:
- 1969 Axel Springer wird Honorary Fellow des Weizmann-Instituts in Rehovot
(Israel).
- 1974 Ehrendoktorwürde der Bar-Ilan Universität in Ramat-Gan (Israel).
- 1976 Ehrendoktorwürde der Hebräischen Universität in Jerusalem.
- 1978 Das New Yorker Leo-Baeck-Institut für Forschung und Bewahrung der Geschichte der
Juden in Deutschland verleiht Axel Springer die Leo-Baeck-Medaille.
- 1981 Das Israelitische Wochenblatt in Zürich verleiht Axel Springer den
David-Preis.
- 1982 Anläßlich seines 70. Geburtstages am 2. erhält er den Heinrich-Stahl-Preis der
Berliner Jüdischen Gemeinde.
- 1983 Ehrentitel der Stadt Jerusalem Bewahrer Jerusalems.
- 1985 Goldmedaille des Verbandes der israelischen Tageszeitungsverleger Goldene
Verdienstmedaille des europäischen B´nai B´rith.
Selbst nach seinem Tod wurde er noch für sein Engagement geehrt. So erhielt seine
Witwe den Leo-Baeck-Preis, welcher alljährlich vom Zentralrat der Juden in Deutschland an
Persönlichkeiten vergeben, die, wie sie es nennen, verdienstvoll für den
jüdisch-christlichen Dialog wirken.
Redakteure der Springer-Presse werden zur Unterstützung Israels vertraglich
verpflichtet: Dazu wurde dem Muslim-Markt ein Auszug aus einem Arbeitsvertrag der Bild der
Frau zugespielt:
Zwischen der Axel Springer Vertag AG ("Vertag") und XXXX ("Redakteur)
wird folgender Redakteurvertrag geschlossen.
§ 1 Arbeitsgebiet:
1. Herr. Frau XXXX wird als Redakteurin angestellt und in der Redaktion BILD der FRAU
tätig.
2. Der Verlag behält sich vor, dem Redakteur andere redaktionelle oder journalistische
Aufgaben, auch an anderen Orten und bei anderen Objekten zu übertragen, wenn es dem
Vertag erforderlich erscheint und für den Redakteur zumutbar ist.
§ 2 Grundsätzliche Haltung der Zeitung
BiILD der FRAU hat folgende grundsätzliche Haltung:
- das unbedingte Eintreten für den freiheitlichen Rechtsstaat Deutschland als Mitglied
der westlichen Staatengemeinschaft und die Förderung der Einigungsbemühungen der Völker
Europas;
- das Herbeiführen einer Aussöhnung zwischen Juden und Deutschen: hierzu gehört
auch die Unterstützung der Lebensrechte des israelischen Volkes
- die Ablehnung jeglicher Art von politischem Totalitarismus:
- die Verteidigung der freien sozialen Marktwirtschaft.
Aber auch unabhängig von der extremen Stützung aller zionistischer Verbrechen durch
diesen Verleger stellt ein derartiger Verlag nach Ansicht mancher Beobachter eine
Bedrohung für jedes demokratische System dar, da es Methoden anwende, die sonst nur in
gleichgeschalteten Mediensystemen bekannt sind, was während des Afghanistan-Feldzuges der
USA in 2001 deutlich wurde:
DER STANDARD, 19. November 2001 - MEDIEN IM KRIEG
Wegen Kritik entlassen
OSZE-Medienbeauftragter: "Wahrheit nicht im Krieg sterben lassen"
Berlin/Wien - Journalisten des Springer-Verlags (Bild, Welt) dürfen keine Kritik an den
Militärschlägen der USA üben. Denn kurz nach dem 11. September wurde in die
Arbeitsverträge die Verpflichtung zu "Solidarität mit den USA" aufgenommen.
"Dieser Passus ist eine Beleidigung gegenüber den USA, dem Vorbildland der freien
Presse", kritisiert der Beauftragte der OSZE für die Medienfreiheit, Freimut Duve,
im Gespräch mit dem STANDARD. "Diese Selbstbeschränkung führt weg vom
professionellen Journalismus. Der Gegenstand außenpolitischer Berichterstattung wird
damit halbiert." Aber auch in den USA ortet Duve problematische Entwicklungen: Zwei
Journalisten von der Texas City Sun und vom Daily Courier in Oregon wurden entlassen, weil
sie kritische Kommentare über US-Präsident George Bush geschrieben hatten. "Das
Gefährliche ist das Verratssyndrom. Dass jemand als Verräter dargestellt wird, wenn er
etwas berichtet, was quer liegt. Diese Verratsschraube darf eine freie Demokratie nicht
erreichen. Man darf auch nicht hinnehmen, dass im Krieg die Wahrheit stirbt. Journalisten
sind besonders herausgefordert, ihre Verantwortung zu nutzen." Die
Unternehmensleitungen müssten sich um Unabhängigkeit bemühen. Duve fürchtet, dass
"unter dem Deckmantel der Terrorbekämpfung Staaten wie Turkmenistan, die den freien
Journalismus schon ausgerottet haben, ihr Verhalten leichter begründen können, weil sie
Teil der Antiterrorallianz sind". Duve hofft auch auf ein Einlenken in den USA:
"Es gibt schon mehr kritische Kommentare als in den ersten vier Wochen nach den
Anschlägen. Die Massenmedien hat das noch nicht erreicht." Zumindest bei der BBC hat
Kritik Änderungen bewirkt. Der BBC World Service hat sich entschieden, die Anschläge in
den USA nicht mehr als Terrorismus zu beschreiben. Die offizielle Diktion ist künftig
"Attacke". Mit dieser Formulierung will die BBC ihren Ruf der Unparteilichkeit
vor allem in der islamischen Welt wahren. (afs)
Aus den oben genannten Gründen besteht für uns kein Zweifel, dass Axel Springer einen
gehörigen Anteil an den Verbrechen der Zionisten gegen die Menschlichkeit mitträgt.
Daher empfehlen wir den Boykott aller Springer-Produkte.
Ehrendoktor für Friede Springer (Berliner Morgenpost Kultur 13.5.2002)
Beer-Sheva - Friede Springer ist in Israel von der
Ben-Gurion-Universität des Negev in Beer-Sheva mit der Ehrendoktorwürde
ausgezeichnet worden. Damit, so heißt es in der Begründung, ehre die
Universität «eine ganz besondere Frau im Pressewesen», die für die Zukunft
eines bedeutenden Verlages verantwortlich ist. Zudem werde die Gefährtin eines
herausragenden Mannes, Axel Springer, geehrt, der eines der großen
Medienunternehmen schuf und selbst immer stärkere Bande zwischen Deutschland
und dem Staat Israel, aber auch zwischen Deutschen und der jüdischen
Weltgemeinde knüpfte. Dass Friede Springer die Auszeichnung in dieser politisch
schwierigen Lage persönlich entgegennahm, fand besondere Anerkennung. ...
Wie sehr sich die Springer-Presse für die zionistischen Belange einsetzt kann
auch aus folgendem Hetz-Flugblatt (Mai 2002) des allgemeinen
Studenten-Ausschusses (ASTA) einer deutschen Universität herausgelesen werden:
Darin wird tatsächlich unverhohlen gegen vergleichsweise renommierte und
sachliche Zeitungen, wie die Süddeutsche Zeitung und die Frankfurter
Rundschau gehetzt, aber mit keinem Wort die Springer-Presse erwähnt! Wie
tief ist doch dieser ASTA gesunken, dass Sie Hand in Hand mit der Bild-Zeitung
reine zionistische Propaganda verbreitet?!
Am 4.4.2003 erklärte der Chefredakteur der Bild-Zeitung Kai
Diekmann in einem Essay in der "Jüdische" seine
Uneingeschränkte Solidarität mit Israel:
"Ich aber sage: Es gibt keine Äquidistanz zwischen
Deutschland, Israel und anderen Staaten. Weil zwischen Israel und
Deutschland eine historische Sonderbeziehung besteht.
Das sage ich im Übrigen unabhängig von den Grundsätzen des
Axel-Springer-Verlages, nach denen Verlag und Mitarbeiter für das
Lebensrecht des israelischen Volkes eintreten. Doch auch ohne diese
Fixierung halte ich genau dieses Gebot zur uneingeschränkten
Solidarität für einen Auftrag, den die Geschichte erteilt."